Videointerview: Markus Widl Powershell

MarkusWVideobildAuf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015, in den Räumen von Microsoft in Köln stattgefunden hat, hielt Markus Widl einen Vortrag zum Thema Powershell. Markus ist Diplom-Informatiker und arbeitet seit lang Zeit, als Consultant und Trainer in der IT.  Außerdem ist er der Autor von dem Buch: Microsoft Office 365: Das umfassende Handbuch, dass Ende Januar 2015 in der dritten Auflage erschienen ist. Im Jahr 2013 wurde er das erste Mal mit dem MVP Award für Office 365 ausgezeichnet.

Inhalt der Session

Markus hat in seiner Session über Powershell gesprochen. Als mein Mann neulich bei einem Projekt auf seine “Kraftmuschel” angesprochen wurde, da wusste er nicht, was der Kunde meinte. Bei mir fiel der Groschen schneller, als er es mir erzählte. Für uns alte Hasen in der IT ist die Powershell ein Rückgang zu den Ursprüngen der Kommandozeile. Nur viel besser und smarter. Doch warum überhaupt so etwas wie Powershell nutzen, wenn es doch das grafische Benutzerinterface (GUI = Graphic User Interface) für die Administration von Office 365 gibt?

Grundsätzlich ist die Powershell immer dann die beste Alternative, wenn es um folgende Fragestellungen geht:

  1. Die Automatisierung von Aufgaben
  2. Die Standardisierung von Prozessen
  3. Die Massenverarbeitung von Daten

Dabei erfolgt der Zugriff auf die verschiedenen Administrationsmodule von Office 365 (Office 365 -, Exchange – , SharePoint – und Lync Admin Center)  unterschiedlich.

Beispiel: Exchange Online kann nur über das Feature Powershell Remoting gesteuert werden.

Es gibt aber noch weitere Gründe wann Powershell die einzige Alternative darstellt. Auf manche Funktionen kann nämlich nur über die Powershell zugegriffen werden.

Beispiel: Konfigurations Einstellungen für die dynamische Verteilergruppe mit dem Setzen von Filtern.

Für mich auch immer ein sinnvoller Einsatz von Powershell, wenn Probleme in dem Office 365 Service auftauchen. So können die Netzwerkeinstellungen, Traffic und viele andere Analysen mit der Powershell vorgenommen werden. Wie starte ich mit Powershell, wenn ich zuvor noch keine Berührungspunkte damit hatte?

Markus hat in seinem Buch und auch zum Runterladen von der Webseite des Buches ein Poster mit den grundlegenden Elementen von Powershell erstellt. Darauf zusammengefasst ist der Inhalt von einer 1-1,5 tägigen Einführungsschulung in Powershell. Es erläutert den Aufbau der Powershell mit den Cmdlets, Klassen und Objekte, die Pipline, Scripte-Filter und Funktionen sowie das Feature Remoting. Mit diesen grundlegenden Themen sollten sie sich auskennen, auch wenn sie auf viele fertige Powershell Scripte stoßen, sobald sie den Begriff in die Suchmaschinen eingeben. Das Problem, wenn sie sich damit nicht auskennen ist, dass es ungewollte Nebeneffekte haben kann, weil es nicht konkret auf ihre Situation passt.

Ich arbeite bei Scripten sehr gerne mit der Powershell ISE (Integrated Scripting Environment). Wie sagt es Markus so schön im Interview, ein vereinfachtes Visual Studio für Powershell, was natürlich nicht ganz stimmt, da ja Visual Studio viel mehr kann. Dennoch sehe ich farblich hervorgehoben die unterschiedlichen Cmdlets, Klassen und Filter, kann Endpoints setzen, testen wie Parameter übergeben werden und welche Auswirkungen es hat. Es beinhaltet auch einen Debugger für das Script.

Auf der Webseite von Markus, findet ihr Ergänzungen zu den Inhalten seines Buches, da ja immer wieder neue Funktionen zu Office 365 hinzukommen.

Das Youtube-Video:

Kerstin Rachfahl
 

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

Click Here to Leave a Comment Below 0 comments

Leave a Reply: