Apps für SharePoint Online

DanielWVBeitragAuf der Office 365 Konferenz (09.-10.01.2015 in Köln) hatte ich die Gelegenheit mit Daniel Wyss über den Paradigmenwechsel in der SharePoint Entwicklung zu sprechen. Daniel ist seit langer Zeit Entwickler und seit etwas 6-7 Jahren beschäftigt er sich intensiver mit der SharePoint Entwicklung. Er hat in dem Bereich von SharePoint Solutions für Dossier Management ein Framework aufgebaut sowie weiterentwickelt und setzt sich gerade mit der Umstellung auf SharePoint Online auseinander.

Ist die Umstellung der Inhouse Lösung in die Cloud sinnvoll?

Mit dem App Modell kommen für ihn ganz neue Ansätze und Technologien ins Spiel. Auf der eine Seite stellt es einen großen Wechsel dar, auf der anderen Seite liegt dort eine große Chance. Die Herausforderung besteht in dem unterschiedlichen Ansatz. Bei einer eigenen Infrastruktur basierend auf einer Farmlösung, konnten bei der Programmierung massive Eingriffe über die Serverstruktur vorgenommen werden, die so in einer gehosteten Lösung nicht möglich sind. Bei der Programmieurng geht es also von einer Serverlösung hin zu einer Clientlösung. Deshalb ist der Ansatz von einer bestehenden Inhouse entwickelten Lösung zu einer Cloudlösung zu wechseln kein sinnvoller Weg. Stattdessen ist der Businessansatz gefragt. Also was bietet eine Cloudlösung im Gegensatz zu einer Inhouse Lösung? Ist eine Ergänzung aufgrund der Möglichkeiten, die die Cloud für das Business bringt, ein interessanter Ansatz.

Die Cloud für die Entwickler

Für die Entwickler selbst bietet die Cloudlösung ungemeine Vorteile. Eine Entwicklungsumgebung ist innerhalb weniger Minuten aufgebaut. Es stehen aktuelle Tools zur Verfügung, wie z.B. die Java Script Library und natürlich kann das ganze durch Azure Angebote ergänzt werden. Statt also sich mühselig mit der Lizenzierung, Installation und Konfiguration von SharePoint zu beschäftigen, kann der Entwickler direkt mit seiner Arbeit beginnen.

Mehr Offenheit

Mit SharePoint Online ist die Umgebung offener geworden. Es können Standardsprachen wie HTML oder JavaScript für die Entwicklung verwendet werden. Gab es früher nur einen kleinen Kreis von Entwicklern die sich in der SharePoint Community austauschten, so kann heute das Wissen aus dem Webdesign nach SharePoint übertragen werden. Im Zuge des Generationswechsel und dem damit einhergehenden Mangel an Programmieren, ist das in meinen Augen, ein vernünftiger Weg.

Am Ende sprechen wir über die Entstehung neuer intuitiver Sprachen wie Jumpstart, Kodu oder Scratch, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die eine visuelle Progammierung ermöglicht, die nicht nur Jugendlichen den Einstieg in diese Welt vereinfacht, sondern auch mir hat die Programmierung so wieder Spaß gemacht. Auf der Ignite stolperte ich dann über das Projekt Sienna, was denselben Ansatz verfolgt.

Also hörte einfach mal rein, was sich so in der Programmierung für SharePoint so alles verändert. Vielleicht gehört ihr ja dann bald selbst zu den App-Entwicklern für SharePoint Online.

Linksammlung zum Videointerview:

Kerstin Rachfahl
 

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

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