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MVP-Fusion Zusammenfassung

mvp-fusion_qErst einmal vielen Dank an das Orga-Team der MVP-Fusion: Hans Brender, Holger Wendel, Peter Nowak und Raphael Köllner für die tolle Organisation, die super Informationen und Tests im Vorfeld, die aufbauenden Worte, ja und überhaupt. Ihr seid einfach Klasse!

Meine Session wird auch auf Channel 9 veröffentlicht. Den Link dazu liefere ich in diesem Blogpost nach, sobald es online ist. Allerdings fehlt der Anfang und der Sound ist schlecht. Sorry dafür, das nächste Mal verwende ich eines meiner Podcast Microfone.

Die Idee der MVP-Fusion und auch das Format finde ich genial. Da ich aufgrund meiner Familie und unserem Unternehmen, nur wenige Events im Jahr machen kann,  freue ich mich über alles was online funktioniert. Wenn Euch das Format ebenfalls zusagt, anstatt zu reisen konnte ich gemütlich an meinem Schreibtisch sitzen, dann gebt noch ein Feedback an: mvpfusion(add)rakoellner.de.

Die Frage ist ob wir eine weitere MVP-Fusion z.B. im Winter veranstalten. Dazu möchten wir wissen, welche Themen Euch interessieren würden. Ich würde mich jedenfalls freuen, ein zweites Mal dabei zu sein.

Hier findet ihr die Sways, die ich bisher für unser Unternehmen erstellt habe: Rachfahl-IT-Solutions. Die Sammlung wird ständig erweitert.

Hier findet ihr die Sways, die ich bisher für meine Romane erstellt habe: romantische und spannende eBooks von Kerstin Rachfahl. Auch diese Sammlung wird ständig erweitert.

Videointerview: Dubravko Marak about Enterprise Mobility Suite

DubravkoVBeitragEs gibt keine bessere Community als die MVP Community. Nicht nur, dass viele unserer MVP Kollegen auf die Konferenz kamen um zu sprechen, zu diskutieren und zu networken. Nein sie halfen uns sogar aus, wo immer wir kurzfristig Unterstützung benötigten. Dubravko lernte ich auf der Office 365 Konferenz kennen. Im Gespräch mit ihm stellte ich fest, dass er MVP für Enterprise Client Management ist (vorher die Expertise System Center Configuration Manager), daher bat ich ihn um ein Interview. Wir sprachen Englisch weil er erst seit 1,5 Jahren in Deutschland lebt. Außerdem ist in unserem Business Englisch einfach die Hauptsprache.

Microsoft Intune und System Center Configuration Manager

Ich finde es spannend, dass auch System Center mehr und mehr mit der Cloud zusammenarbeitet bzw. auf Funktionen davon zugreift. Auch wenn es ein On-Premise Produkt ist, bietet es mit Microsoft Intune doch die Möglichkeit, (selbst für kleine Unternehmen) Client Management Software zu nutzen, die sie sich sonst nie leisten könnten. Allein die Lizenzkosten für System Center sind für solche Unternehmen schlicht zu hoch. Da ist das Mietmodell ohne Installation und Konfiguration eine klasse Variante. Mit Intune können Sie ihre Clients egal ob PC, Notebook, Tablet oder Smartphone mit den Betriebssystemen Windows, iOS oder Android verwalten. Sei es um zu wissen, welche Software installiert ist, damit sie Lizenzkonform sind, Updates zu forcieren, Sicherheitseinstellungen durchzusetzen oder festzustellen, wenn neuer Plattenplatz benötigt wird. Die Administration kann von jedem Webbrowser mit sicherer Authentifizierung aus erfolgen. So können Administratoren wieder proaktiv arbeiten.

Wir reißen dieses Thema in unserem Interview nur an. Hört einfach mal rein und erfahrt warum Intune sogar für Privatanwender spannend sein kann.

Microsft Intune in 4 Minuten erklärt allerdings von 2012 – trotzdem ein guter Überblick:

Linkliste:

Videointerview: Benedict Berger–Multifaktor Authentifizierung in Office 365

BenedictBVBeitragEigentlich ist Benedict ein Infrastruktur ITler, MVP für Hyper V, der vor Allem in der Virtualisierung zu Hause ist. Doch auch unsere “legacy” Guys kommen immer häufiger mit der Cloud in Berührung; wie Carsten so schön sagt: “Ohne uns gäbe es keine Cloud.”

Bei Projekten hat Benedict die Vorzüge von hybriden Cloudlösungen kennengelernt. Wenn es um Sicherheit geht, ja und jetzt wird es spannend, findet Benedict, dass die eigene Infrastruktur durch die Cloud besser abgesichert werden kann.

Mehr Sicherheit in der eigenen Infrastruktur dank der Cloud?

Fast alle Cloud Dienste von Microsoft arbeiten mit Azure Active Directory. Wann immer Sie sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort bei Office 365 anmelden, erfolgt dies über Azure AD. Sie können es also als ein globales Benutzerverzeichnis betrachten, dass dementsprechend besonders geschützt sein muss. So wie bei einer Cloudlösung, müssen die Benutzeridentitäten in einer eigenen Infrastruktur geschützt werden. Ein Benutzer, der schwache Passwörter einsetzt, ist immer noch die häufigste Ursache für einen Dateneinbruch. Oft werden dieselben Passwörter für mehrere Onlinezugänge verwendet. Wird einer von diesen gehackt, sind direkt alle Zugänge gefährdet. Bei Azure AD und damit auch kostenfrei für Office 365 verfügbar, kann ich die Multifaktorauthentifizierung (MFA) aktivieren. Ein zweiter Faktor ist allerdings notwendig, um die Authentizität des Benutzers zu bestätigen. Das kann eine SMS, ein Anruf oder ein App auf dem Smartphone sein. Über die Hybrid-Lösung d.h. die Synchronisation des internen Active Directories mit dem Azure AD, wird dieses Vorgehen für die eigene Infrastruktur, aktiviert. Benedict erzählt in dem Video, wie es in seinem Unternehmen bei dem Remote Zugriff auf die Laborumgebungen eingesetzt wird.

Smartphones der geniale zweite Faktor

Die Mitarbeiter eines Unternehmens besitzen alle ein Handy/Smartphone. Es ist der Gegenstand, den die Menschen ständig mit sich herumtragen. Okay – ich weiß, was mein Mann jetzt sagt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Solange mein Gerät jedoch bei mir auf dem Tisch liegt, kann niemand ohne meine Bestätigung Zugang zu meinen Benutzerkonto erhalten. Das ist auch für die Administratoren leicht, denn sie müssen keine Smartcard mehr konfigurieren und sie dem Benutzer zur Verfügung stellen. Sie aktivieren den Dienst einfach im Administrationsportal. In seinem Vortrag hat Benedict gezeigt, wie das in 3-4 Minuten eingerichtet werden kann und in Office 365 handelt es sich, wie gesagt, um eine kostenfreie Funktion.

Wie ist die Akzeptanz bei den Kunden für die Mulitfaktorauthentifizierung?

Inzwischen sehr gut. Vor Allem seit neue Funktionen hinzugekommen sind. So kann ich eine Dauer angeben, wie lange ich mich nach einer Anmeldung, nur mit meinem Passwort, von einem bestimmten Gerät (z.B. meinem Surface) anmelden kann. Oder ich definiere, dass der Zugang von meinem Büronetzwerk generell ohne MFA erfolgt. Die Akzeptanz bei den Benutzern ist dadurch höher weil es für sie eine viel einfachere Vorgehensweise ist, als sich alle zwei Monaten ein neues komplexes Passwort auszudenken, dass erst wieder in einem halben Jahr erneut verwendet werden kann.

Link:

Das Videointerview:

Videointerview: Toni Pohl–Mastering Office 365 Development

ToniPVBeitragSo, kommen wir zu den Entwicklern in meiner Videoreihe zu der Office 365 Konferenz (09.-10.01.2015 in den Räumen von Microsoft Köln) und wir starten mit Toni. Sein Thema: Mastering Office 365 Development. In seinem Vortrag ging es darum Office 365 aus der Sicht des Entwicklers zu betrachten. Er findet, dass Software as a Service ein spannendes Thema ist. Sein Schwerpunkt lag darin, wie der Developer an die Funktionen von Office 365 andocken kann, um so die eigenentwickelten Apps zu bereichern oder Anpassungen für den Kunden vorzunehmen.

Die größte Herausforderung bei Office 365 aus der Sicht des Entwicklers?

Unternehmen verfügen über viele eigenentwickelte Lösungen, die sie weiterhin gerne benutzen möchten. Die Akzeptanz von Office 365 in den Firmen und die hybriden Installationen führen zu dem Bedarf, die Inhouse-Entwicklungen an die Cloudservices anzupassen und das ist ein längerer Prozess. Ich finde, er wirft hier ein wichtigen Punkt auf. Gerade im Mittelstand, kann ein Unternehmen nicht von heute auf morgen in die Cloud wechseln. Aus technischer Sicht klappt das. Aber es gibt etablierte Prozesse, die beachtet, integriert oder umgestellt werden müssen. Ein Unternehmen das frisch mit der IT startet oder aufrüstet, um die Möglichkeiten, die Office 365 bietet zu nutzen, hat es da einfacher.

Toni ist zwei zwanzig Jahren Entwickler. Für die Cloud Lösungen bereitzustellen, bedeutet auch für die Developer eine Umstellung. Die Cloud zwingt zur Standardisierung, gleichzeitig müssen neue Einflüsse auf die Programmierung beachtet werden z.B. das Throttling frei übersetzt “das Drosseln des Durchflusses”. Oder mit einem Beispiel: Die Abfrage einer App konsumiert 50.000 Datensätze und jetzt meldet der Dienst zurück: “Hey du musst eine Pause einlegen, bevor die weitere Datensätze abrufen darfst.” So gibt es viele Kleinigkeiten, die im ersten Moment gar nicht ins Auge fallen, bei der Programmierung, aber zu beachten sind. Dafür stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung, von denen ein Entwickler nur Träumen kann. So braucht er sich z.B. keine Gedanken über Storage zu machen. Er nutzt das Cloud Angebot, startet mit einem Low-cost Ansatz und steigt der Bedarf, erhöht er einfach den Speicherplatz.

Ein weiteres Thema, was die Entwickler beschäftigt ist die Sicherheit. Die Nutzung der Cloud Services führt zu erhöhten Anforderungen. Die Kommunikation zum Internet läuft nur über https. Alles anderer lehnen die Dienste ab. Genauso muss man sich Gedanken zum Identity Management machen. Ich finde das eine großartige Entwicklung, denn jede Software, auch die, die nur auf dem eigenen Serversystemen läuft, kann zu einem Angriffsziel mutieren, werden die Sicherheitsthemen nicht beachtet.

Zwei Jahre in Folge ist Toni nun MVP für Windows Platform Development. Grundsätzlich sieht sich Toni aber als ein Generalist, der für Alles Programme entwickelt. Zusammen mit Martina Grom (MVP für Office 365) führt er das Unternehmen www.atwork.at mit dem Schwerpunkt auf Office 365 und Azure Development, eben alles rund um die Cloud Szenarien.

Linkliste

Videointerview: Siegfried Jagott Hybrid und Office 365–Migration von Public Folder

SigfriedJVBeitragSiegfried Jagott, seit drei Jahren in Folge, mit dem MVP Award für Exchange ausgezeichnet, hatte in seinem Vortrag auf der Office 365 Konferenz (09.-10. Januar bei Microsoft Köln) den Schwerpunkt auf die Public Folder gelegt. Bis vor zwei Jahren existierte in der Exchange Online Welt keine Möglichkeit die Public Folder zu nutzen. Damit war für alle Kunden, die diese Funktion verwendeten, der Weg in die Cloud versperrt. Die Public Folder erhielten in Office 365 durch Kundendruck Einzug.

Worum geht es bei Public Folder?

Die Public Folder bieten Mitarbeitern die Möglichkeit, einen Ordner innerhalb der Organisation zu erstellen, auf den alle gemeinsam zugreifen können und E-Mails ablegen. Im Gegensatz zu einem freigegebenen Postfach, laut Siggi, können die Public Folders mehr Daten enthalten und eine größere Anzahl von Benutzern kann darauf zugreifen.

Aufbau des Hybrid Szenarios

Ein Unternehmen, das mit dem Gedanken spielt, Office 365 für eine Anzahl von Benutzern einzuführen, kann eine hybride Umgebung aufbauen. Das bedeutet dass nicht alle Postfächer in die Cloud wandern, sondern nur ein Teil. Hierfür müssen einige Vorrausetzungen geschaffen werden. Drei Stichwörter spielen dabei eine Rolle.

  1. Active Directory Synchronization (DirSync)
  2. Federated Trust
  3. Zertifikate

Mit Hilfe des Hybrid Configuration Wizard (HCW) lassen sich Teile des Prozesses automatisieren. In dem Moment wo die Hybrid Konfiguration steht, können Postfächer von Benutzern in die Cloud verschoben werden. Die Public Folders bleiben auf der On-Premise Infrastruktur, Exchange Online erkennt, dass es die Ordner gibt und ohne das Daten verschoben werden, erhalten die Benutzer weiterhin Zugriff auf diese Struktur. Genauer erklärt Siggi das in seinem Vortrag auf der TechEd North America 2013 (siehe unten die Linkliste).

Der Charme eines Hybrid Szenarios

Das Unternehmen behält die Kontrolle, welche Daten und Postfächer in die Cloud wandern. Eine Rückführung in die On-Premise Struktur ist möglich. Sie können umfassend testen, was es bedeuten würde, die Infrastruktur komplett nach Office 365 zu verlegen.

Die Herausforderung eines Hybrid Szenarios

Es ist eine komplexere Infrastruktur. Die Überwachung muss den neuen Aufbau berücksichtigen. Fehler können an anderen Stellen entstehen, als bisher.

Linkliste:

Videointerview: Raphael Köllner Jura und IT

RaphaelKVBeitragFür mich ist es immer völlig spannend, mich mit Raphael zu unterhalten. Sein Vortrag auf der Office 365 Konferenz (9.-10. Januar bei Microsoft in Köln), ging über: Office 365 Yammer & Co. in Deutschland? Jura und IT. Die meisten Menschen denken bei Recht – argh wie langweilig. Das liegt daran, dass so viele Regelungen existiert, dass wir als Unternehmer im normalen Arbeitsalltag uns oft überfordert fühlen. Raphael, finde ich, führt uns erstaunlich leicht an das Thema heran. Empfehlenswert vor allem seine Checkliste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber einen super Leitfaden abgibt, für die Entscheidung Clouddienste im Unternehmen zu nutzen.

Raphael arbeitet in einer internationalen Anwaltskanzlei in dem Aufgabengebiet Cloud Computing, Datenschutz, Datenrecht, Urheberrecht, Lizenzrecht und was noch alles an dem Thema dranhängt. In seinem Vortrag hat er auch das neue ISO-Zertifikat für den Datenschutz vorgestellt. Wenn wir über Cloudcomputing sprechen, geht es nicht allein um die Technologie, die dahinter steht oder die Kommunikationsprozesse. Es geht vielmehr um die juristischen Regelungen die Inhouse, bei der in Anspruchnahme von Clouddiensten oder beim Outsourcen von IT-Prozessen auftreten. Neben den deutschen Gesetzen, berühren wir hier europäische und internationale Regelungen, die wir beachten müssen. Dabei spielen nicht nur Schadensersatzansprüche eine Rolle, die finanziell schmerzhaft sein können, sondern eben auch Haftungsrechtliche. Deshalb ist die Checkliste von Raphael so interessant.

Als nächstes wenden wir uns in unserem Gespräch dem Urheberrecht zu, dass ja bei einer sozialen Plattform wie Yammer zum Tragen kommen kann. Yammer kann entweder rein in einem Firmennetzwerk betrieben werden oder so, wie das Office 365 Network von Microsoft, international Menschen mit verschiedenen Interessen und Expertisen zum Diskussionsaustausch zusammenbringen. Der erste Unterschied zu anderen Social Plattformen ist, das die Verfügungsmacht über die Daten bei dem Kunden bleiben. Lösche ich mein Netzwerk oder Daten, sind sie wirklich gelöscht.

Was ich gar nicht mehr wusste ist, dass wir uns in dem Interview über die Urheberrechtsverletzungen bei Facebook unterhalten. Das Teilen von Bildern, verändern von Bildern mit Texten, Artikel, Zitate aus Büchern und was es so alles gibt. Die Realität hat uns eingeholt, denn es gab das erste Urteil für eine Facebook Nutzerin, die ein Bild teilte aus einer Zeitung, wo hinterher eine Klage vorlag. Das Gesetzt hält derzeit mit der Realität und den gesellschaftlichen Veränderung nicht mehr Schritt. Doch die Justiz ist und muss langsam sein, denn Änderungen ziehen weitreichende Konsequenzen nach sich.

Hört einfach mal in das Interview rein. Euch allen frohe Ostern.

Linkliste:

Der Blog von Raphael

Das Material zu seinem Vortrag zum Download

Folgt Raphael auf Twitter

Videointerview: Hans Brender–Onedrive for Business

HansBVBeitragDiesmal widme ich mich mit Hans Brender (MVP for SharePoint), in dem Videointerview auf der Office 365 Konferenz (9.-10. Januar 2015 bei Microsoft in Köln), einem meiner Lieblingsthemen: Onedrive for Business. Für mich ist es ein Grundstein der mobilen Zusammenarbeit. Es hat mir schon oft das Leben gerettet, weil ich die Backups von meinen Romanen alle dorthin spiele. Von dort Teile ich auch die Dokumente mit einer Lektorin und Korrektorin. Doch starten wir bei dem Interview von vorne.

Vergangenheit

Hans hat in seinem Vortrag die gesamte Vergangenheit von Onedrive betrachtet. Warum? Damit die Teilnehmer verstehen, weshalb es eine Unterscheidung gibt zwischen Onedrive und Onedrive for Business. Wieso die Produkte im Explorer ein anderes Verhalten aufweisen und weshalb es bei dem einen Produkt schon mal zu Syncronisations Problemen kommen kann. Letzteres hat dafür gesorgt, dass ich bisher mit meinen gesamten Daten nicht auf Onedrive umgezogen bin. Zum Einen brauche ich weiterhin, weil in dem Onedrive for Business keine selektive Synchronisation möglich ist, den Platz auf meinem Surface. Zum anderen kommt es schon mal zu dem Problem, dass er meine Berechtigungen verliert. Früher half dann nur eine komplette neu Synchronisation, heute reicht es das eine Dokument wieder hochzuschieben. Lästig ist es allemale.

Zukunft

In unserem Interview hat mir Hans erzählt, dass sich im Laufe des nächsten halben Jahres einiges bei Onedrive verändern wird. Beide Produktgruppenteams gehen zusammen. Von der Client Seite her bedeutet es, dass es in Zukunft nur noch einen Client geben wird, der die Daten transportiert. Dabei geht das Team tatsächlich drei Schritte zurück, zu einer Version, die unter Windows 7 lief. Von dort starten sie frisch und werden einen persönlichen, sowie einen geschäftlichen Onedrive zur Verfügung stellen. Ich warte darauf jetzt ganz gespannt, damit ich endlich komplett auf Onedrive umziehen kann.

Was sind die Stärken von Onedrive?

Zum einen natürlich, dass was ich in meinem Vortrag und Podcast: Top Ten für mehr Sicherheit dargestellt habe, die “advanced Encryption” – Codename “Fort Knox”. Aber es gibt noch andere.

  • Onedrive hat seine Stärke in der Zusammenarbeit von Teams über Grenzen hinweg
  • Es ist nicht mehr notwendig in der Email Dateien anzuhängen, sondern der Link kann simple geteilt werden. (In der Zukunft sehe ich mit wem ich eine Datei geteilt habe leichter.)
  • Die stückweise Übertragung der Daten macht es möglich, dass ich einen Upload unterbrechen kann und später an der Stelle wieder fortführe.
  • Es wird das Delta übertragen d.h. ändere ich an einer 150 MB großen Powerpoint Datei, die in Onedrive for Business liegt, die Überschrift einer Folie, wird auch nur diese hin- und her synchronisiert.
  • Gemeinsames Arbeiten an dem selben Dokument wird so ermöglicht, denn ich sehe schnell, was mein Kollege geändert hat.
  • Die Integration in weitere Produkte von Microsoft neben Office z.B. das neue Sway (Podcast: Let´s Sway).

Der ideale Zustand, wo Hans und ich gerne hin möchten, ist, dass die Endbenutzer gar nicht mehr darüber nachdenken, welche Technologie sie nutzen, sondern sie schlicht und ergreifend anwenden, wie immer sie heißt und wie immer sie funktioniert. Dafür muss sie natürlich stabil und zuverlässig laufen. Ich bin mal gespannt, was das Produktteam gemeinsam dieses Jahr leisten wird.

Das Youtube-Video:

Videointerview: Nicki Borell–Next Generation Discovery–Delve, Office Graph und Clutter

NickiBorellVideobeitragMein nächstes Videointerview, auf der im Januar stattgefunden Office 365 Konferenz, in den Räumen von Microsoft Köln, ist mit Nicki Borell. Nicki ist MVP für SharePoint. In seinem Vortrag standen Delve, Offic Graph und Clutter im Vordergrund. Was genau steckt hinter den Begriffen und warum können sie für ein Unternehmen interessant sein? Diesen Frage ging er in seiner Session nach. Den Kerngedanken sehr schön zusammengefasst hat Julia White, GM of Product Marketing, Microsoft Office:

“With Delve, information finds you versus you having to find information”

Von wegen ein Mann ein Wort, eine Frau Tausend. In Nicki´s Worten macht mir das System Vorschläge basierend auf meinen Aktivitäten, welche weiteren Informationen, Dokumente oder andere Inhalte, für mich interessant sein können. Vergleichbar mit den eCommerce Anwendungen z.B. Amazon. Nur dass es hier um mein Arbeitsumfeld geht. Da die Begriffe der Produkte recht neu sind, versuchen wir in dem Interview, die einzelnen Funktionen auf den Punkt zu bringen.

  1. Office Graph: ist der Machinelearning Engine
  2. Delve: ist die Visualisierung der Informationen die Office Graph für mich herausgesucht hat
  3. Clutter: ist die Funktion von Office Graph auf mein E-Mail Postfach bezogen, wobei in Clutter alle E-Mails landen, die weniger aktuelle Relevanz für mich hat

Der Graph ist eine Standardtechnologie, die nicht von Microsoft erfunden wurde, sondern in vielen anderen Anwendungen genutzt wird. So gibt es den Office Graph, Azure Graph, Yammer Graph oder Facebook Graph, um vier Beispiele zu nennen. Es geht darum Signale ( Beispiele: gelesene Emails, angeschaute Dokumente, verfolgte Diskussionen, gesetzte Lesezeichen, Kommunikation mit Kollegen …) des Anwenders zu empfangen, Übereinstimmungen zu finden und Relationen herzustellen. Wer jetzt das Gefühl bekommt wir haben es mit Datenbanken und Statistiken zu tun, der ist auf dem richtigen Weg.

Wird es Delve, Office Graph und Clutter auch für die On-Premise Welt geben?

Nein, denn diese Funktionen machen nur Sinn, wenn Signale empfangen und ausgewertet werden können. Hier geht es um Berechnungen, Geschwindigkeiten und Verarbeitungsprozesse. Wie kann ich die On-Premise Welt an das System anbinden? Indem ich über die API eine Schnittstelle schaffe, die die Signale aus den On-Premise Aktivitäten an die Online Welt weitergibt.

Was denkst Du, was in der On Premise Welt passieren wird?

Das sind wirklich nur Gedankenspiele, denen wir in diesem Teil des Interviews nachgehen. Folgen wir der offiziellen Ankündigung von Microsoft, wird dieses Jahr eine neue On-Premise SharePoint Version herauskommen. Ob weitere folgen werden, wird von den Kunden und ihrem Feedback abhängen. Auf mittlere Sicht, glaubt Nicki, wird es weiterhin eine On-Premise Welt geben. Eine Verschiebung zu Hybrid Szenarien aufgrund der Kostenersparnis, der einfachen Erweiterung des Systems oder Verteilung von Daten ist bereits jetzt im Markt feststellbar. Die kommenden Erweiterungen der Sicherheitsfunktionen für SharePoint Online werden diesen Wechsel weiter beschleunigen.

Was bedeutet ein Hybrid Szenario in SharePoint?

Für alle zugreifenden Personen ist es transparent, ob sie mit der On-Premise Infrastruktur arbeiten oder Online. Die Websitecollections sind getrennt. Die Herausforderungen in der Architektur ist:

  • die Anmeldung (Identity Management)
  • es existieren zwei SharePoint Server (Infrastrukturen)
  • Differenzierung der Daten – was kann in der Cloud liegen, welche Daten verbleiben im Unternehmen

Als wir darüber sprachen, kam mir eine Idee. Ein hohes Risiko bei der On-Premise Infrastruktur stellt die externe Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Unternehmen da. Also warum nicht alle Daten, wo eine externe Zusammenarbeit notwendig ist, in die Cloud schieben? Die SharePoint Online Lösung ist für diese Herausforderung strukturiert und bietet viele Sicherheitsfunktionen, die in einer On-Premise Lösung nur mit viel Aufwand, Hardware, Konfiguration und Pflege realisierbar ist (Stichwort: DLP). Von dieser Idee bin ich immer noch begeistert.

Was denkt ihr? Ist das ein interessanter Lösungsansatz?

Mehr von Nicki Borell:

Das Youtube-Video: