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Interview mit Nicki Borell zu seinem Buch: Disruption – Das Spiel mit Technologien und Paradigmen

DisruptionSchon als mir Nicki von seinem Buchprojekt erzählte, konnte ich es kaum erwarten es zu lesen. Natürlich lesen sich Sachbücher nie so schnell wie Belletristik. Doch zu meinem eigenen Erstaunen, las ich das Buch von vorne bis hinten durch. Das passiert mir bei Sachbüchern selten. Meine Rezension könnt ihr auf Amazon lesen.

Viel spannender war es jedoch auf der diesjährigen MVP-Summit mit Nicki ein Interview zu seinem Buch zu machen. Da konnte ich dann noch Fragen stellen, die mich nach dem Lesen interessierten.

Hört doch einfach mal rein und erfahrt, warum soviele SharePoint Projekte scheitern. Was lernen die Entwickler der Lösung daraus und was die Kunden?

Ich finde, dass wir in einer total spannenden Zeit leben. Auf der einen Seite ist die Technologie ein Treiber für ein selbstbestimmtes Arbeiten und Leben. Sie bietet mir kreativen Freiraum, öffnet mir zuvor verschlossene Märkte und vernetzt mich mit der Welt. Das diese Freiheit in positiven wie im negativem Sinne genutzt werden kann, löst eine heiße Kontroverse aus zwischen denen, die den Freiraum schützen und denen die ihn Kontrollieren wollen.

Interessanterweise gilt das für die Unternehmen selbst, genauso wie für die Politik. Es gehört Mut dazu Kontrolle abzugeben und die Mitarbeiter/Bürger hinter einer gemeinsamen Vision zu vereinigen.

Aber das ist eine andere Diskussion. Viel Spaß bei dem Interview.

 

Himmlische-IT Podcast Folge 40: Project Online mit Torben Blankertz

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Endlich haben es Torben und ich geschafft, unseren gemeinsamen Podcast zu Project Online aufzunehmen. Abgesehen von diversen Terminabstimmungen, krankheitsbedingten Ausfällen und Verschiebungen, kam es diesmal noch zu einer speziellen Herausforderung. Ich hatte mir das Soundsystem von meinem Surface 3 zerschossen, was dazu führte, dass unsere Leitung über Skype ständig zusammenbrach. Aber Torben hatte mit mir eine Engelsgeduld und so kann ich heute den Podcast Online stellen.

HIT_F40_BildIch habe ja so überhaupt keine Ahnung von Project oder gar Project Online. Der Gedanke ein Projekt in klitzekleine Einheiten zu zerstückeln, Aufgaben zu verteilen, einen Zeitplan zu erstellen, jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken. Dabei ist es ein geniales Werkzeug und für viele Firmen ein muss, für eine erfolgreiche Auftragsabwicklung. Ein Unternehmen kann seine Aufträge besser im Auge behalten, Ressourcen sinnvoll einsetzen, frühzeitig Engpäße erkennen und gegensteuern. Project kann selbst für ein Ein-Mann/Frau-Unternehmen erfolgsreich eingesetzt werden.

Torben musste mit mir ganz am Anfang beginnen. Wir klärten also ersteinmal ab, welche Pläne in Office 365 zur Verfügung stehen. Insgesamt sind das vier Stück:

  • Project Pro für Office 365 ist die Client Variante von Project d.h. ihr installiert euch das Programm auf den Rechner und könnt sofort loslegen eure Projekte Schritt für Schritt durchzuplanen. Preis: 19,20 Euro pro Benutzer pro Monat. Achtung es ist kein Austausch oder gemeinsame Projektbearbeitung möglich. Jeder arbeitet für sich.
  • Project Online ist die Variante mit dem Project und SharePoint Server, die Benutzer können gemeinsam an Projekten arbeiten. Preis: 25,30 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Lite ist für die Benutzer gedacht, die bei den Projekten nur Zuarbeiter sind d.h. sie erledigen Aufgaben, aber sind an der Planung des Projektes oder der Überwachung nicht beteildigt. Preis 5,40 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Online mit Project Pro für Office 365 ist der größte Plan für alle Benutzer die Projekte Planen, Verwalten, Steuern und Berichte erstellen. Preis: 44,50 Euro pro Benutzer pro Monat.

Im weiteren Verlauf des Podcast erzählt uns Torben aus der Praxis, was so alles bei einer Einführung von Project zu beachten ist. Wie ihr sinnvoll startete und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Partner durchaus interessant ist.

Links:

Mark Minasi – ein Leben in der IT

Videoabspielen-MarkAuf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago, bekam ich die Gelegenheit ein Interview mit Mark Minasi zu führen. Mark ist ein bekannter Buchautor, Sprecher sowie Consultant zur Microsoft Software und seit 2003 jedes Jahr mit dem Microsoft Most Valuable Professional Award ausgezeichnet worden; sein aktueller Schwerpunkt ist Powershell und da das eine immer wichtigere Rolle in der Cloud spielt, war das Interview eine tolle Gelegenheit mehr über das Thema zu erfahren. Wenn zwei Menschen zusammen kommen, die sich gut verstehen, passiert es schon mal, dass wir das Thema erweitern und so kam es, dass Mark ein wenig Einblick in sein privates Leben gegeben hat, von den Anfängen bis zu den heutigen Herausforderungen in der Cloud.

Seinen ersten Computer kaufte sich Mark am 12. November 1973. Damals noch in der High School, besuchte er gleichzeitig die Saturday University Class mit dem Schwerpunkt Science & Technology. Dort durfte er seine erste Programmiererfahrungen sammeln, mit FOCAL (Forty One Calculator Language), eine Sprache für die damaligen HP Taschenrechner. Die Begeisterung erfasste ihn mit der Vision, was mit einem Computer alles möglich werden kann und das wir es mit dem Code steuern können. Heute, mit den neuen Programmiersprachen, lassen sich eigene Apps entwickeln und dafür gibt es viel coole Ressourcen. Mark vergleicht das Programmieren mit dem Lösen eines Kreuzworträtsel, mit dem Unterschied, dass eine Programmierung am Ende etwas für dich macht, woran du Spaß hast oder das dich bei deiner Arbeit unterstützt.

Für Lehrkräfte empfehle ich die Seite Hour of Code, wo Ressourcen bereitgestellt werden, um Schülern das Thema Programmierung näher zu bringen.

Powershell spielt bei Office 365 eine immer wichtigere Rolle. Obwohl uns inzwischen ein übersichtliches Administrationsportal zur Verfügung steht, sogar als App für Smartphones, gibt es Aufgaben, die sich einfacher mit Powershell lösen lassen. Immer dann, wenn es beispielsweise um eine Automatisierung geht, Massenänderungen für die Benutzer oder komplexere Aufgaben, die häufiger vorkommen; hier ist Powershell das ideale Werkzeug.

Office Graph ist ein Machine Learning Programm, das über den Microsoft Einkauf von Yammer, in Office 365 Einzug gehalten hat. Grob gesagt, sammelt es Signale von unterschiedlichen Programmen, die dann z.B. bei Delve dafür verwendet werden dem Benutzer in einem Dashboard für ihn interessante neue Aktivitäten zu für ihn relevanten Themen automatisch zur Verfügung zu stellen. Dabei lernt Office Graph was für mich relevant ist, durch meine Interaktion, während der Arbeit. Gleichzeitig stellt er eine Schnittstelle zur Verfügung, die ich für die Programmierung meiner Apps verwenden kann. Genau das ist ein nächstes Fun Projekt von Mark, die Schnittstelle von Office Graph mit Powershell anzusprechen.

So cool ich finde, was Office Graph macht und wie es meine Arbeit erleichtern kann, löste es bei mir gleichzeitig auch Bedenken aus. Die Möglichkeiten mit einem Excel Programm Massendaten auszuwerten zeigt, wie mächtig die Software geworden ist und das sollte uns immer bewusst sein. Mark bremste mich bei dem Thema, denn er weiß durch seine frühere Arbeit, wo er Modelle für wirtschaftliche Vorhersagen entwickelt hat, dass ein fundiertes Wissen notwendig ist, um statistische Auswertungen zu erhalten, die aussagekräftig sind. Deshalb finden wir beide es wichtig, dass sich Jugendliche für das Thema Programmierung begeistern können.

Statistiken und ihre Aussagekraft sind ein weiteres spannendes Thema, dass uns auf Abwege gebracht hat. Dabei zitiert Mark die Kernaussagen zweier interessanter Umfragen zur Cloud. Ich lag mit meiner Schätzung richtig, dass etwa 20% der Unternehmen in Zukunft, keine eigene Serverinfrastruktur mehr verwenden werden. Sicherheit hin, Sicherheit her, die Möglichkeiten als kleines Unternehmen, auf einfachem Weg, Enterprise Serverstrukturen über die Cloud zu nutzen, sind genial. Er zitiert aber auch eine Statistik, wo die Gründe benannt sind, weshalb sich Unternehmen entscheiden wieder aus der Cloud auszusteigen.

Mark ist ein Verfechter, dass jedes Unternehmen bei einer in-die-Cloud-Strategie auch ein aus-der-Cloud-Strategie  durchdenken sollte. Spätestens da zeigt sich die Stärke der Microsoft-Lösung, die einen Wechsel von der einen Lösung zu der Anderen möglich macht. Entgegen anderer Cloudlösungen ist halt Microsoft weiterhin ein On-Premise Anbieter. Das Angleichen der Technologie von der Cloud und der On-Premise-Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt, den Microsoft vor allem in den nächsten zwei Jahren mit solchen Produkten wie Azure Stack weiter verfolgen wird. Irgendwann ist es dann egal, wo unsere Systeme laufen und im Idealfall können wir sogar parallel eine Private oder Public Cloud Lösung nutzen.

Kaum sind wir bei Azure angelangt, kommen wir auch zu dem Azure Media Service und damit zu meinem absoluten Lieblingsprodukt Sway. Marks Traum, dass er eines Tages in einen Vortrag geht, sein Smartphone kurz hochhält und dann alle Teilnehmer die Präsentation auf ihrem Telefon zur Verfügung haben, ist Realität. Sway kann aber noch viel, viel mehr.

Auf unserem MVP-Fusion Online Event könnt ihr in meiner Session einen Eindruck von Sway erhalten, aber vor allem Ideen bekommen, wozu es sich alles nutzen lässt. Hier geht es zur Anmeldung für das Online Event.

Schaut Euch das Video an es ist wirklich ein unterhaltsamer Rundumschlag über die neusten Trends in der IT.

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Meine Session: Let´s Sway auf der MVP-Fusion

mvp-fusion_qAm 30.06.2015 findet die kostenlose MVP-Fusion von 17:00 bis 23:00 Uhr statt. Die MVP-Fusion ist ein Online Event an dem Ihr einfach per Skype oder Skype for Business teilnehmen könnt. Ihr müsst Euch hier anmelden, damit ihr eine Einladung erhaltet.

Insgesamt gibt es vier verschiedene Tracks, denen ihr am Abend folgen könnt. Beginnend bei den Developern geht es über die IT-Pros bis zu den Anwendern. Schaut Euch einfach mal die Agenda an. Wir freuen uns auf ein zahlreiches “Erscheinen”.

Videointerview: Hans Brender–Onedrive for Business

HansBVBeitragDiesmal widme ich mich mit Hans Brender (MVP for SharePoint), in dem Videointerview auf der Office 365 Konferenz (9.-10. Januar 2015 bei Microsoft in Köln), einem meiner Lieblingsthemen: Onedrive for Business. Für mich ist es ein Grundstein der mobilen Zusammenarbeit. Es hat mir schon oft das Leben gerettet, weil ich die Backups von meinen Romanen alle dorthin spiele. Von dort Teile ich auch die Dokumente mit einer Lektorin und Korrektorin. Doch starten wir bei dem Interview von vorne.

Vergangenheit

Hans hat in seinem Vortrag die gesamte Vergangenheit von Onedrive betrachtet. Warum? Damit die Teilnehmer verstehen, weshalb es eine Unterscheidung gibt zwischen Onedrive und Onedrive for Business. Wieso die Produkte im Explorer ein anderes Verhalten aufweisen und weshalb es bei dem einen Produkt schon mal zu Syncronisations Problemen kommen kann. Letzteres hat dafür gesorgt, dass ich bisher mit meinen gesamten Daten nicht auf Onedrive umgezogen bin. Zum Einen brauche ich weiterhin, weil in dem Onedrive for Business keine selektive Synchronisation möglich ist, den Platz auf meinem Surface. Zum anderen kommt es schon mal zu dem Problem, dass er meine Berechtigungen verliert. Früher half dann nur eine komplette neu Synchronisation, heute reicht es das eine Dokument wieder hochzuschieben. Lästig ist es allemale.

Zukunft

In unserem Interview hat mir Hans erzählt, dass sich im Laufe des nächsten halben Jahres einiges bei Onedrive verändern wird. Beide Produktgruppenteams gehen zusammen. Von der Client Seite her bedeutet es, dass es in Zukunft nur noch einen Client geben wird, der die Daten transportiert. Dabei geht das Team tatsächlich drei Schritte zurück, zu einer Version, die unter Windows 7 lief. Von dort starten sie frisch und werden einen persönlichen, sowie einen geschäftlichen Onedrive zur Verfügung stellen. Ich warte darauf jetzt ganz gespannt, damit ich endlich komplett auf Onedrive umziehen kann.

Was sind die Stärken von Onedrive?

Zum einen natürlich, dass was ich in meinem Vortrag und Podcast: Top Ten für mehr Sicherheit dargestellt habe, die “advanced Encryption” – Codename “Fort Knox”. Aber es gibt noch andere.

  • Onedrive hat seine Stärke in der Zusammenarbeit von Teams über Grenzen hinweg
  • Es ist nicht mehr notwendig in der Email Dateien anzuhängen, sondern der Link kann simple geteilt werden. (In der Zukunft sehe ich mit wem ich eine Datei geteilt habe leichter.)
  • Die stückweise Übertragung der Daten macht es möglich, dass ich einen Upload unterbrechen kann und später an der Stelle wieder fortführe.
  • Es wird das Delta übertragen d.h. ändere ich an einer 150 MB großen Powerpoint Datei, die in Onedrive for Business liegt, die Überschrift einer Folie, wird auch nur diese hin- und her synchronisiert.
  • Gemeinsames Arbeiten an dem selben Dokument wird so ermöglicht, denn ich sehe schnell, was mein Kollege geändert hat.
  • Die Integration in weitere Produkte von Microsoft neben Office z.B. das neue Sway (Podcast: Let´s Sway).

Der ideale Zustand, wo Hans und ich gerne hin möchten, ist, dass die Endbenutzer gar nicht mehr darüber nachdenken, welche Technologie sie nutzen, sondern sie schlicht und ergreifend anwenden, wie immer sie heißt und wie immer sie funktioniert. Dafür muss sie natürlich stabil und zuverlässig laufen. Ich bin mal gespannt, was das Produktteam gemeinsam dieses Jahr leisten wird.

Das Youtube-Video:

Videointerview: Nicki Borell–Next Generation Discovery–Delve, Office Graph und Clutter

NickiBorellVideobeitragMein nächstes Videointerview, auf der im Januar stattgefunden Office 365 Konferenz, in den Räumen von Microsoft Köln, ist mit Nicki Borell. Nicki ist MVP für SharePoint. In seinem Vortrag standen Delve, Offic Graph und Clutter im Vordergrund. Was genau steckt hinter den Begriffen und warum können sie für ein Unternehmen interessant sein? Diesen Frage ging er in seiner Session nach. Den Kerngedanken sehr schön zusammengefasst hat Julia White, GM of Product Marketing, Microsoft Office:

“With Delve, information finds you versus you having to find information”

Von wegen ein Mann ein Wort, eine Frau Tausend. In Nicki´s Worten macht mir das System Vorschläge basierend auf meinen Aktivitäten, welche weiteren Informationen, Dokumente oder andere Inhalte, für mich interessant sein können. Vergleichbar mit den eCommerce Anwendungen z.B. Amazon. Nur dass es hier um mein Arbeitsumfeld geht. Da die Begriffe der Produkte recht neu sind, versuchen wir in dem Interview, die einzelnen Funktionen auf den Punkt zu bringen.

  1. Office Graph: ist der Machinelearning Engine
  2. Delve: ist die Visualisierung der Informationen die Office Graph für mich herausgesucht hat
  3. Clutter: ist die Funktion von Office Graph auf mein E-Mail Postfach bezogen, wobei in Clutter alle E-Mails landen, die weniger aktuelle Relevanz für mich hat

Der Graph ist eine Standardtechnologie, die nicht von Microsoft erfunden wurde, sondern in vielen anderen Anwendungen genutzt wird. So gibt es den Office Graph, Azure Graph, Yammer Graph oder Facebook Graph, um vier Beispiele zu nennen. Es geht darum Signale ( Beispiele: gelesene Emails, angeschaute Dokumente, verfolgte Diskussionen, gesetzte Lesezeichen, Kommunikation mit Kollegen …) des Anwenders zu empfangen, Übereinstimmungen zu finden und Relationen herzustellen. Wer jetzt das Gefühl bekommt wir haben es mit Datenbanken und Statistiken zu tun, der ist auf dem richtigen Weg.

Wird es Delve, Office Graph und Clutter auch für die On-Premise Welt geben?

Nein, denn diese Funktionen machen nur Sinn, wenn Signale empfangen und ausgewertet werden können. Hier geht es um Berechnungen, Geschwindigkeiten und Verarbeitungsprozesse. Wie kann ich die On-Premise Welt an das System anbinden? Indem ich über die API eine Schnittstelle schaffe, die die Signale aus den On-Premise Aktivitäten an die Online Welt weitergibt.

Was denkst Du, was in der On Premise Welt passieren wird?

Das sind wirklich nur Gedankenspiele, denen wir in diesem Teil des Interviews nachgehen. Folgen wir der offiziellen Ankündigung von Microsoft, wird dieses Jahr eine neue On-Premise SharePoint Version herauskommen. Ob weitere folgen werden, wird von den Kunden und ihrem Feedback abhängen. Auf mittlere Sicht, glaubt Nicki, wird es weiterhin eine On-Premise Welt geben. Eine Verschiebung zu Hybrid Szenarien aufgrund der Kostenersparnis, der einfachen Erweiterung des Systems oder Verteilung von Daten ist bereits jetzt im Markt feststellbar. Die kommenden Erweiterungen der Sicherheitsfunktionen für SharePoint Online werden diesen Wechsel weiter beschleunigen.

Was bedeutet ein Hybrid Szenario in SharePoint?

Für alle zugreifenden Personen ist es transparent, ob sie mit der On-Premise Infrastruktur arbeiten oder Online. Die Websitecollections sind getrennt. Die Herausforderungen in der Architektur ist:

  • die Anmeldung (Identity Management)
  • es existieren zwei SharePoint Server (Infrastrukturen)
  • Differenzierung der Daten – was kann in der Cloud liegen, welche Daten verbleiben im Unternehmen

Als wir darüber sprachen, kam mir eine Idee. Ein hohes Risiko bei der On-Premise Infrastruktur stellt die externe Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Unternehmen da. Also warum nicht alle Daten, wo eine externe Zusammenarbeit notwendig ist, in die Cloud schieben? Die SharePoint Online Lösung ist für diese Herausforderung strukturiert und bietet viele Sicherheitsfunktionen, die in einer On-Premise Lösung nur mit viel Aufwand, Hardware, Konfiguration und Pflege realisierbar ist (Stichwort: DLP). Von dieser Idee bin ich immer noch begeistert.

Was denkt ihr? Ist das ein interessanter Lösungsansatz?

Mehr von Nicki Borell:

Das Youtube-Video:

Videointerview: Frank Carius zu Cloud-Bandbreite mit Office 365

Frank Carius ist Senior Consultant bei der Net at Work GmbH und hat vierzehn MVP Awards erhalten. Vielen kennen Ihn vielleicht schon über seine MSXFAQ Webseite oder durch seine vielen Auftritte als Sprecher auf nationalen oder internationalen Konferenzen. Auch auf der Office 365 Konferenz in Köln, 09.-10.01.2015 in dem Räumen von Microsoft, hat er einen Vortrag gehalten, mit dem Titel. “Cloud-Bandbreite mit Office 365”. Ein spannendes Thema für alle größeren Kunden, die über Hybrid-Szenarien nachdenken und wissen möchte, welche Konsequenz das auf ihre Bandbreite hat. Frank kann nicht nur schnell Fakten darlegen, sondern ist auch unglaublich gut im Rechnen von Bandbreiten. Während ich im Kopf noch dabei bin den Unterschied von einer 3 Mbit Leitung zu einer 10Gbit Leitung zu rechnen, hat er schon den gesamten Traffic für ein Unternehmen berechnet.

FrankCVideoViele Kunden machen sich bei der Erwägung von Office 365 Gedanken über Funktionen, Lizenzen und Sicherheit. Dabei vergessen sie oft, dass zwischen den Diensten das Internet steht. Netzwerke, Netzwerkprotokolle, Transport, Firewalls, Proxy oder Ports, all das spielt eine Rolle, wenn wir uns mit Office 365 befassen. Der Vortrag von Frank beschäftigte sich ganz intensive mit der Netzwerktechnologie und welchen Einfluss z.B. Firewalls und Router auf den Transport haben. So rechnen wir mit einem Beispiel von 5.000 User, die er als überschaubare Lösung ansieht (da musste ich fast loslachen, denn für mich ist das eine richtig große Lösung). Jedenfalls brachte er dabei ein Limit ins Spiel, mit dem ich mich nie beschäftigt habe, nämlich das 65.535 Port Limit. Ein Outlook Benutzer kann durchaus mehrere Ports belegen und so gibt es typische fluktuierende Fehler, das Outlook mal funktioniert und mal nicht. So etwas ist schwer zu identifizieren, denn Outlook sagt ja nicht “Hey – da ist kein Port mehr für mich frei” – sondern wartet darauf, dass es wieder eine Verbindung aufbauen kann.

Es gibt viele Werkzeuge, die ein Administrator verwenden kann, um das Benutzerverhalten in seinem Unternehmen zu analysieren, umso festzustellen mit welchen Herausforderungen er rechnen muss, wenn er eine Umstellung oder eine Hybrid-Lösung mit Office 365 in Angriff nimmt. In seinem Blogartikel hat Frank Carius das Thema einmal aufgegriffen. Dabei müssen wir natürlich auch beachten, dass sich Office 365 ständig weiterentwickelt. Gerade was Limits anbelangt haben wir ja in letzten Jahr so einige neue Grenzen aufgestellt. Wie immer, wenn ich mit Administratoren sprechen und dazu gibt es auch noch ein ausführlicheres Interview mit Markus Widl, ist PowerShell ein Begriff der fällt. Mir macht es sehr viel Spaß mit PowerShell zu arbeiten, von daher kann ich nur jedem empfehlen, sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

Links:

Das Youtube-Video:

Videointerview: Adis Jugo zu Architecting distrubuted Enterprise Solutions with Office 365 and Microsoft Azure

Das Spannende bei meinen Videointerviews von der Office 365 Konferenz, die vom 09. – 10.01.2015 in Köln stattfand, ist, dass ich auf MVP Kollegen gestoßen bin, deren Wege ich bisher nicht gekreuzt hatte. So auch bei Adis Jugo, MVP für SharePoint und Head of Development bei der Firma deroso Solutions. Zu meinem großen Erstaunen hat Adis eines der wenigen SharePoint Projekte in Deutschland, damals auf BPOS (Business Productivity Online Suite), ein Vorgänger von Office 365, realisiert. Zu dem Zeitpunkt stellte die Anpassung von SharePoint Online noch eine große Herausforderung dar. Vieles musste durch einen anderen Ansatz, als bei einer SharePoint On-Premise Lösung entwickelt werden. Adis vergleicht die Systeme in unserem Interview als Bruder und Schwester. Die Verwandtschaft ist da, beide stehen nebeneinander und die Lösung für den Kunden bestimmt, was geeigneter ist.

AdisVideoDer Paradigmenwechsel für die Softwarearchitektur und –entwicklung hat mich in einigen Gesprächen mit den Developern begleitet. Ein Vortrag auf der Office 365 Konferenz hatte auch den Titel “Paradigmenwechsel in der SharePoint Entwicklung” – für mich war es spannend zu erfahren, was so anders ist. In seinem Vortrag hat Adis als Vorlage ein bosnisches Restaurant genommen. Gemeinsam mit den Teilnehmern hat er eine Lösung aus verschiedenen Cloudsystemen aufgebaut. Neben Office 365 und Azure, kam dabei auch Twitter ins Spiel. Die Offenheit bei der Nutzung verschiedener Cloudlösung mit dem Fokus, was ist für den Kunden interessant, fand ich fazinierend. Auf der einen Seite freue ich mich über all die Gespräch und Interviews, die ich auf der Office 365 Konferenz geführt habe, auf der anderen Seite wäre ich gerne in vielen Vorträgen drin gewesen.

adiskatzenSpäter traf ich auf einen Teilnehmer, der in Adis seinem Vortrag war. Auch er fand den praxisbezogenen Ansatz bei dem Vortrag und die Katzen bei den falschen Cevapi lustig.

Das ist ein generelles Feedback, was ich von der Konferenz mitgenommen habe. Die Begeisterung von uns MVPlern bei dem Vorstellen der Lösungen, war für viele Teilnehmer ansteckend. Auch wenn wir natürlich die Schwächen oder Herausforderungen sehen, überwiegt unser Faszination der Möglichkeiten, die eine neue Technologie mit sich bringt. Also freut Euch schon auf die nächsten Videos von den Sprechern der Office 365 Konferenz.

Links:

Das Youtube-Video:

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