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Microsoft Azure: WordPress

Über WordPress wurde auf unseren Blogs schon des Öfteren berichtet. In diesem Artikel möchte ich erläutern wie auf Microsoft Azure ein WordPress Paket installiert wird.

Im ersten Schritt wird das Microsoft Azure Portal geöffnet:
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Deutsche Rechenzentren für die Clouddienste von Microsoft

Heute in Berlin bei der Pressekonferenz

Satya Nadella: Heute in Berlin bei der Pressekonferenz.

Heute hat Satya Nadella, CEO von Microsoft Corporation, in Berlin bekanntgegeben, dass es zwei Rechenzentren für die Microsoft Cloud Services in Deutschland geben wird. Das Hauptrechenzentrum wird in Frankfurt am Main stationiert sein, dass Spiegelrechenzentrum in Magdeburg. Beide Rechenzentren werden von der T-System als unter dem deutschem Recht operierneder Datentreuhänder betrieben. Die Technik kommt von Microsoft, so dass ich davon ausgehen, dass sowohl die Sicherheitstandards, als auch Zertifizierungen, die für die bisherigen Rechenzentren in Dublin und Amsterdam gelten auch für diese angestrebt werden.

Die Kommunikation zwischen den Rechenzentren läuft über ein privates Netzwerk. In diesem Fall kann ich mir auch vorstellen, dass Kunden, bei Bedarf eine Expressroute als Anbindung zu den Rechenzentrum in Frankfurt erwerben können. All das ist natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden. Die “deutschen” Cloudservices werden einen höheren Preis aufweisen, als die bisherigen Microsoft Cloud Service Angebote. Kunden können in Zukunft wählen, wo sie ihre Daten liegen haben möchten. Auch bestehenden Kunden wird sukzessive die Möglichkeit geboten zu wechseln, mit dem entsprechenden monatlichen Mehrpreis für die Serviceangebote.

Bis alle Dienste von Deutschland angeboten werden können wird es noch eine Weile dauern. Die Ausrollung soll ab Mitte 2016 erfolgen.

Hier ein Video, dass die wichtigsten Fakten zusammenfasst:

Danke an meinen MVP-Kollegen Raphael Köllner für den Link zu dem Video. Danke an Carsten für das Foto von Satya Nadella, der Live in Berlin dabei sein durfte.

Links:

 

 

Microsoft Ignite 2015 mit Julia White

20150824-Julia2Als ich meinen amerikanischen MVP-Lead Kady spontan fragte, ob ich auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago ein Interview mit Julia White, General Manager Office, machen dürfte, glaubte ich nicht wirklich, dass das klappen würde. Immerhin war die Ignite dieses Jahr das einzige, richtig große Event von Microsoft. Neben dem Top-Management waren unglaublich viele Produktmanager da, womöglich sogar alle; sie standen in Sessions und auf dem Stand für Informationen zur Verfügung. Als dann eine Zusage kam, war ich erst einmal fassunglos. So richtig konnte ich es nicht glauben — bis ich mit meiner Kamera hinten im abgesperrten Bereich , wo die Besprechungsräume lagen, stand. Entsprechend nervös war ich beim Start des Interviews.

Julia ist mir total sympathisch. Sie ist so ein echte quierliger Rotschopf, mit unglaublich viel Energie. Den Tag zuvor hatten wir uns bereits bei der “Women in IT” – Veranstaltung gesehen, wo ich fasziniert zuhörte, mit welchen Problemen manche Frauen in ihrem Berufsleben zu kämpfen haben. Da für mich von Anfang an klar war, dass ich mich selbstständig mache, nahm ich meine festangestellten Jobs recht locker. Schließlich waren sie nur ein Zwischenstopp auf meinem eigentlichen Ziel — das eigene Unternehmen.
Deshalb interessierte mich dann auch als erstes wie Julia zu ihrem Job bei Microsoft gekommen ist; immerhin hat sie Psychologie und Kommunikationswissenschaften studiert und keine Informatik.

Spannend auch für mich zu wissen, wie sich ihr Leben durch Office verändert hat. Das Interview hörte ich mir schon mehr als einmal an. Obwohl nur knapp zehn Minuten lang, stecken hier jede Menge Informationen und Ideenansätze drin. Einiges davon verwende ich meinem neuen Roman, den ich im Dezember 2015 veröffentliche und dessen Arbeitsname zur Zeit lautet: “Himmlische-IT – eine zweite Chance”. Er handelt diesmal von einer jungen Consulterin, die in dem Unternehmen ihres Vaters Office 365 einführt und sowohl beruflich, als auch in der Liebe vor einer Herausforderung steht. Doch zurück zu Julia. Es sind zwei wichtige Bausteine, die die Vision von Office in den nächsten Jahren prägen. Die Eine ist, dass die Interaktion mit dem Computer völlig natürlich erfolgen soll. Ich denke weder über Technik nach, noch über Probleme; sondern nutze die gebotenen Möglichkeiten. Ja ich weiß, dass hört sich völlig utopisch für uns ITler an, die doch ständig mit Fehlern, Abstürzen und Problemen zu kämpfen haben. Jedoch besitze ich seit Neustem ein aktuelles technisches Beispiel, bei dem ich nie drüber nachdenke und was tagtäglich für mich arbeitet: Mein Withings Activité Pop.

Eine Uhr an meinem Handgelenk, die meine sportlichen Aktivitäten sowie das Schlafen erfasst, sowie mich morgens mit einem sanften Vibrieren weckt.

Der zweite Baustein hängt eng mit diesem Ersten zusammen. Nie mehr Anwender für die Technologie trainieren. Diese arbeitet stattdessen für uns ohne dass wir erst dicke Handbücher wälzen, Videotutorials ansehen oder im Internet recherchieren müssen. Zugegeben, bei manchen Updates von Softwareprodukten, bekomme ich eher das Gefühl es wird schwieriger als leichter. Wohingegen ich z.B. Sway intuitiv für meine Bedürfnisse direkt einsetzen konnte. Für mich im Moment DAS Beispiel für eine moderne App. Dazu gibt es auch einen Blogpost mit dem Interview von David. Warum ist das  zur Zeit eine Vision bei Office?

Weil Office aufgrund seinem langjährigen Bestand in der modernen Arbeitswelt ein großes Erbe mit sich herumschleppt. Da gibt es die Tastenkombinations-Virtuosen, die natürlich weiterhin möchten, dass alles so möglich ist wie bisher. Zu jedem Release finden wir Fans, Menschen die sich lange in die Versionen eingearbeitet haben und den Weg nicht noch einmal gehen möchten. Veränderung bedeutet Umstellung, Anstrengung und das bei all den sowieso steigenden Anforderungen, die das Berufsleben von uns fordert.

Die Frage ist, wie können wir das Erbe und die Vision zusammenbringen?

Ein Beispiel ist das Versenden von Dokumenten in Outlook 2016 . Befindet sich das Dokument auf meinem Cloud-Speicherplatz, hängt Outlook statt der Datei, einfach den Link in meine E-Mail. Natürlich kann ich das ändern, aber wieso sollte ich das? Schwupp muss ich meine Mitarbeiter gar nicht mehr trainieren wie sie einen Link versenden. Es ist einfach der moderne, optimalere Weg.

Völlig genial die Vorschlagsliste. Ich schicke eine E-Mail, wähle den Anhang aus und es erscheint eine Liste der Dokumente an denen ich zuletzt gearbeitet habe. Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich damit in den letzten Wochen schon gespart habe.

Was habt ihr Neues in Office 2016 entdeckt, was Euch das Leben erleichtert? Ich freue mich darüber zu hören.

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Videointerview: Die Microsoft Sprecher auf unserer Office 365 Konferenz

Gleich vier Sprecher stellte uns Microsoft für die Office 365 Konferenz, vom 09.-10.01.2015 in Köln, zur Verfügung:

  1. Peter Moy: Keynote The modern Workplace
  2. Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?
  3. Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment
  4. Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

Mit jedem der Sprecher konnte ich ein Videointerview machen. Dafür an dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank. Wie immer waren die Unterhaltungen spannend und ich erhielt viel interessante Gedankenansätze. Vor allem Kim und Anton möchte ich an dieser Stelle nochmals Danken. Ihr merkt in den Videointerviews mein schnelles Reden und das lag wirklich daran, dass sie kurz vor ihrem Vortrag das Interview mit mir gemacht haben. Professionell wie ich finde, um dann Top-fit mit der Session zu starten. Doch schauen wir uns die Themen einmal genauer an.

Peter Moy: Keynote The modern Workplace

PeterMVideoDie Welt wie und wo wir arbeiten veränderten sich, wir leben in einer vernetzten Welt. Peter hat in seinem Vortrag die Einflüsse von Mobilität, Datenanalyse und Unternehmensrichtlinien auf die Arbeitswelt dargestellt und darauf basierend aufgezeigt, wie die Informationen für das Unternehmen, sowohl intern als auch extern, bereitgestellt werden können. So wie ich, ist Peter schon lange in der IT-Welt unterwegs und wenn wir darüber reden, was sich verändert hat, dann schauen für von den Rechenzentrumsbetrieben zu Serverlandschaften, auf das Angebot von Software as a Service. Ein wichtiger Baustein in der Angebotspalette von Microsoft ist die Wahlfreiheit. Das bedeutet der Kunde kann für sich entscheiden, setzet er auf interne Lösungen, gemischte oder externe Angebote, je nachdem um welchen Unternehmensbereich es geht. Dort sieht Peter die Stärken von dem Angebot, das Microsoft seinen Kunden bietet.

Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?

ChristophbVideoWenn es um Identitäten geht, kommen wir immer wieder zurück zum Azure Active Directory. Dort laufen die Fäden zusammen, egal ob es um Office 365, Windows Intune oder Dynamics CRM geht. Es muss einmal ein Cloud Identitäts Management aufgesetzt werden und diese Identität können dann nicht nur alle Microsoft Online Dienste verwenden, sondern auch andere Software as a Service Dienste wie z.B. Dropbox. Insgesamt stehen zur Zeit 2.400 andere Anbieter in dem Portal von Azure und es kommen ständig weitere dazu. Die Herausforderung bei der Überlegung einer Umstellung des Identitäts Management ist: Was ist die autoritative Quelle für die Benutzeridentität im Unternehmen? Bei vielen Unternehmen kann es vorkommen, dass mehrere Quellen existieren. Die Übernahme aus dem Microsoft Active Directory ist die einfachste, aber auch andere Verzeichnisse können angebunden werden. Christoph gibt einen kurzen Ausblick was in Zukunft kommen wird.

Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment

KimKVideoKim hat drei Jahre lang Kunden bei dem Deployment nach Office 365 unterstützt. Sie hat also jede Menge praktische Erfahrungen, die sie in ihre Session einbringen kann. Der Schwerpunkt in ihrem Vortrag war die Veränderung eines Office 365 Pro Plus Deployments aufzuzeigen im Gegensatz zu einer Installation über MSI. Ein wichtiger Punkt für die Kunden ist die Realisierung der Installation aus den internen Unternehmensressourcen anstatt aus dem Internet. Genauso hat sie die lizenztechnischen Fragen, die dabei auftreten betrachtet. Sie zeigte wie mit Office 365 auch eine Remote Desktop Lösung im Unternehmen eingesetzt werden kann. Meine Frage worauf ein Kunden besonders achten sollte, beantwortete sie mit der Betrachtung des Updates, da dort nur noch die Deltas geupdatet werden und nicht mehr das gesamte Produkt. Obwohl Office Pro Plus auf den Rechnern der Kunden läuft, also nur für die Installation, die Updates und zur Lizenzbestätigung ab und an einen Internet Verbindung benötigt, gibt es doch anfangs Skepsis gegenüber dem Produkt. Der Gedanke jedoch, dass dies die letzte Migration zu einem Office Produkt ist, überzeugt die Administratoren. Kim hat ein sehr schönes Bild dafür verwendet. Betrachten wir die Migration von Office 2003 zu Office 2007, dann ist das wie wenn ein Bergsteiger vor einem Berg steht und bis an die Spitze kommen muss. Mit Office 365 Pro Plus gehen die Mitarbeiter immer mal wieder eine kleine Stufe einer Treppe herauf. Dafür ist es natürlich wichtig, dass die Schnittstellen zu den externen Anbindungen konstant bleiben. Zuletzt sprechen wir noch ein bisschen über Lizenzen und die Verantwortung der richtigen Lizenzierung, die sich durch Office 365 Pro Plus von dem Kunden hin zu Microsoft verlagert, wenigstens in meinen Augen.

Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

AntonSVideoAnton ist ein alter Hase was Office 365 betrifft. Angefangen hat er bei der Migration von BPOS (Business Productivity Online Suite – basierend auf den 2007 Serversystemen) nach Office 365. Sein Schwerpunkt im Vortrag war das Mobile Device Management (MDM), dass im Laufe des 1. Quartals in den Enterprise Plänen zur Verfügung stehen wird. Der Zugriff von mobilen Geräten auf die Daten des Unternehmens wird Nativ aus dem Portal zentral gesteuert. Ich erzähle von einem Kundenbeispiel, wo ein Unternehmen keine Cloudlösung einsetzen wollte. Aus dem Bedarf der Mitarbeiter heraus, gingen diese dazu über Daten über Dropbox zu bearbeiten. Das Unternehmen verlor so die Kontrolle zu entscheiden, welche Daten und Informationen am Ende des Tages in der Cloud stehen. Es ist also sinnvoll sich als Unternehmen Gedanken darüber zu machen, wo, wann und aus welchem Grund die Mitarbeiter mobile Zugriff auf die Daten benötigen. Wenn wir von dem Mobile Device Management (MDM) sprechen, dann geht es um drei wesentliche Funktionen die im Unternehmen gesteuert werden können.

  1. Nur registrierte Geräte werden zugelassen
  2. Damit einhergehend müssen die Geräte die Unternehmensrichtlinien erfüllen, wie auch immer diese Aussehen
  3. Remote Wipe, also das selektive entfernen von Daten auf den Geräten der Benutzer

Viel Spaß beim Schauen der Videointerviews. Es lohnt sich.

Microsoft Synopsis 2014 vom 13.-14. Mai 2014 in Darmstadt

imageAuf zur Microsoft Synopsis 2014 vom 13.-14. Mai 2014 in Darmstadt. Zwei Tage lang gibt es geballtes Wissen und Trends rund um die IT-Branche. Neben Microsoft gibt es eine Reihe ausgewählter Referenten, die aus der Praxis berichten. Die Abschluss Keynote für den ersten Tag hält Gerriet Danz, Kommunikationscoach und Bestsellerautor. Doch um welche Themen geht es genau?

  • Business IT: Der neue Innovationsführer
  • Business-Analytics: Vereinfachte Analyse beliebiger Daten
  • Hybrid Cloud: Transformation des Rechenzentrums
  • Moderne Apps: Benutzer-  und kundenorientierte IT
  • Social Enterprise: Die neue Generation der Produktivität

Es wird auch einen Stand der Ask the Expert geben ATE, wo Ihnen kompetenten Ansprechpartner zu den verschiedenen Themen ihre Fragen beantworten. Ich bin mit dabei. Übrigens, die ersten 300 Teilnehmer erhalten einen Sonderrabatt von 100,- Euro auf das Event. Also los anmelden.

Update: Ihre Daten in der Microsoft Cloud

imageHier ein Link zu einem neuen Artikel von Brad Smith, General Counsel and Executive Vice President of Legal and Corporate Affairs bei Microsoft. Danke an meine Super-MVP Kollegin, Martina Grom ohne die wir anderen die Hälfte der Entwicklungen im Office 365 Umfeld verpassen würden. Sie ist einfach die beste Suchmaschine der Welt! – Aber jetzt zum Inhalt des Blogposts von Brad Smith.

Microsoft hat mit seinen Services: Microsoft Azure, Office 365, Microsoft Dynamics CRM und Windows Intune, offiziell die Bestätigung erhalten, durch die Artikel 29 Gruppe, dass ihre Services den strengen Anforderungen des EU 28 Datenschutzbestimmungen entsprechen. Damit ist Microsoft derzeit der einzige Anbieter im Cloud Bereich – und ich denke das trifft auch im Vergleich zu rein deutschen Anbietern von solchen Services zu – die dieses erfüllen für ALLE ihre Rechenzentren weltweit. Das letzte Wort hier wirklich nicht verschlucken! Egal ob ihre Daten im europäischen Raum oder außerhalb davon liegen würden, die strengen europäischen Richtlinien für den Datenschutz werden erfüllt. Ob nun die Vereinbarung Save Harbour kippt oder bleibt ist egal, denn selbst beim Bleiben hätte diese Vereinbarung nur Auswirkungen auf Daten die in die USA transferiert würden, aber nicht in andere Staaten. Hier jetzt der Link zu dem Artikel:

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