Videointerview: Patrick Lamber Yammer Development

Wer hatte Recht? Ging es bei Patrick Lamber´s Session auf der Office 365 Konferenz im Januar, um die Anpassungen innerhalb von Yammer oder die Nutzung der Schnittstelle in Yammer, damit es für andere Anwendungen nutzbar wird? Natürlich hatte Carsten Recht und es ging um den letzteren Aspekt. Ich persönlich nutze Yammer inzwischen viel. Mehr als Twitter oder Facebook. Auf der einen Seite erkenne ich den Nutzen, denn viele Informationen, die ich Suche finde ich dort leichter, schneller und vor allem mit relevanterem Inhalt, als über Suchmaschinen. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer mit vorzustellen, wo sich all die Möglichkeiten, die Yammer bietet, nutzbringend im Unternehmen integrieren lassen. Also fragte ich einfach Patrick. Er hatte sich für das Thema in seinem Vortrag entschieden, weil es ihm unglaublich viel Spaß macht. Bisher gibt es auf dem Markt auch noch nicht so viele Lösungen, die Yammer integrieren. Seine Zielsetzung war es in seinem Vortrag, das Potential von Yammer für Entwickler aufzuzeigen.

PatrickLVideoIn dem Videointerview bringt er das Beispiel das CRM (Customer Relationship Management) mit Social Feeds von Yammer zu erweitern. So kann für den Kunden eine Gruppe in Yammer angelegt werden, wo sich alle am Projekt Beteiligten gemeinsam austauschen. Doch statt in Yammer zu gehen, können sie es integrierte in ihrem CRM direkt sehen und darauf reagieren. Microsoft zeigt ja zur Zeit mit seinen Anbindungen von Yammer in SharePoint, wie das genau aussehen kann. Doch darauf ist Yammer nicht allein begrenzt. Grundsätzlich kann es in jedes Webportal eingebunden werden. Natürlich kam bei mir gleich die Frage auf, wenn ich Daten herauslesen kann aus Yammer in eine andere Anwendung, stellt das nicht ein Sicherheitsrisiko dar? Die Authentifizierung für das Auslesen der Daten erfolgt über Identität des Benutzers, daran sind dann auch die Zugehörigkeit zu Netzwerken und Gruppen gebunden.

Zuletzt sprechen wir das Thema an, was sich durch die Cloud in der Entwicklung von Software verändert hat. Zum einen sind die Möglichkeiten viel größer. Zum anderen müssen Standards viel intensiver beachtet werden. Vor kurzem las ich im Internet etwas zu den Diskussionen, wie Software in Zukunft sicherer programmiert werden können. Konzentriert auf den Zweck der App z.B. die Steuerung der Rollläden in meinem Haus, achten viele Programmierer gar nicht darauf, dass diese Software missbraucht werden kann. Denn auch diese Software bedient sich dem Internet. Grundsätzlich stört es mich, wenn immer die Gefahren dargestellt werden, denn der Nutzen, die Erleichterung, die hinter der Digitalisierung und ganz extrem dem Internet steht, sehe ich tagtäglich in meinem Berufs- und Privatleben. Ein Umdenkungsprozess empfinde ich als wichtig für die Programmiere, dass sie mehr Wert auf Identität, Authentifizierung legen. Ich denke in anderen Berufszweigen ist es vollkommen normal, dass ein Produkt geprüft und zertifiziert werden muss. Ob das ein gangbarer Weg für die IT ist, wird sich zeigen.

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Videointerview: René M. Rimbach Bereitstellung von Office 365 in einer VDI Umgebung

ReneRVideoViele Unternehmen setzen Thin-Clients im Unternehmen ein. Auf einem Server werden die Office Anwendungen zentral zur Verfügung gestellt und über die Remotedesktopservices kann der Benutzer das Office benutzen ohne die Software lokal auf seinem Rechner zu installieren. In seinem Vortrag auf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand, widmete sich René diesem Thema. René gehört zum Microsoft Student Partner Programm und neben den Schulung, sowie Zertifikate, die die Studenten erwerben können ist es ihre Aufgabe, ihr erworbenes Wissen an die Kommilitonen weiterzugeben. Mit den ersten Schritten in die Selbstständigkeit mit der Rimbach IT-Systems arbeitet er nun für mittelständische Unternehmen. Was macht das Thema VDI noch so spannend? Zum einen ist es die Lizenzierung auf die die Kunden im Zusammenhang mit Office 365 acht geben müssen. Nur noch ab dem E3 Plan oder mit Office Pro Plus ist es mögliche die Lizenzen über Remotdeskoptdienste zur Verfügung zu stellen.

Hier erwischt mich immer die veränderten Namen. VDI ist die Virtuelle Desktop Infrastructure, ein Begriff, den wir vor allem in Umgebungen finden, wo Citrix eingesetzt wird. Als Remotdeskoptdienst wird der frühere Terminaldienst von Microsoft bezeichnet. Der Zugriff auf eine anderen Rechner/Server über den eigenen Client. Wichtig ist, in beiden Fällen wird das Office zentral zur Verfügung gestellt ohne das die Software auf dem Rechner, der Office nutzt, installiert wird. Ich muss bei der Installation von Office für eine VDI verschiedenes beachten. Welche Probleme auftreten können und wie ein solche Umstellung am optimalsten geplant werden kann, war ein Schwerpunkt bei dem Vortrag von René.

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Videointerview: Michael Kirst-Neshva Sicherheit durch die Cloud mit Office 365 und Azure

Immer wieder hören wir als Kritik, dass die Cloud keine sichere Lösung ist. Wer sich wie Michael, im Umfeld großer Unternehmen bewegt, empfindet das anders. In seinem Vortrag auf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand, zeigte Michael auf, wie die Cloud für mehr Sicherheit im Unternehmen genutzt werden kann. Doch zuerst einmal, klären wir den Zusammenhang zwischen Office 365 und Azure. Azure ist eine Plattform die verschiedene Dienste anbietet (jede Menge sogar davon), genauso ist Office 365 eine Plattform mit Diensten, die über das Internet zur Verfügung stehen. Die Benutzerverwaltung von Office 365 ist ein Dienst, der in Azure läuft. Genauso Active Directory Premium oder das Rights Management, auf das wir mit Office 365 zugreifen bzw. welches wir dazu buchen können.

MichaelKVideoWas sind denn Dienste oder Funktionen mit denen ich mehr Sicherheit in der Cloud erhalten kann? Das sind z.B. die Mulitfaktorauthenifikation, der Azure Applikation Proxydienst, dedizierte Gruppe, Data Loss Preventation, Encryption und vieles mehr, was bereits da ist oder noch kommt. Wichtig ist, dass die Benutzer Schrittweise an das Thema Sicherheit herangeführt werden. Alternative übernimmt das der Administrator, indem er eine Regel anlegt, dass bestimmte Informationen, die das Unternehmen verlassen grundsätzlich verschlüsselt werden. In diesem Fall schickt der Benutzer eine E-Mail einfach los und durch die DLP Regel wird die E-Mail automatisch verschlüsselt. Eine andere Möglichkeit sind Templates, die für Outlook vorbereitet werden können und die dem Benutzer zur Verfügung stehen, wenn er Sicherheitssensible Daten per E-Mail übermitteln möchte.

Möchte ein Unternehmen die bekannten Technologien im Unternehmen ohne Clouddienst einsetzen, sind Investitionen notwendig. Hardware und Software muss gekauft werden. Der Einbau in die Infrastruktur, die Pflege, die Schulung der Administratoren und der Benutzer stehen ebenfalls auf der Kostenseite. Das ist der Grund, weshalb viele Unternehmen sich inzwischen Office 365 genauer ansehen. Office 365 bietet eine fertig installierte Plattform, in der diese Funktionen aktiviert werden, damit sie der Benutzer verwenden kann. Der Aufwand für den Administrator ist überschaubar. Es geht vor allem um das Verständnis der Funktionen, wo diese im Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden und welche Konsequenzen es auf die Arbeitsabläufe hat. Was Michael begeistert ist, dass das Active Directory Premium jetzt, ab einem E3 Plan, dazu gebucht werden kann. Vorher war diese Option nur für Kunden mit einem Enterprise Agreement einsetzbar.

Verschlüsselung der Daten on Rest in den Rechenzentren von Microsoft ist eine Erweiterung des Office 365 Services, der ohne viel Aufsehen hinzugekommen ist, für alle Kunden und es basiert auf der BitLocker-Technologie. Dabei geht es darum, dass Daten auf einer Festplatte verschlüsselt abgelegt werden, so dass diese auch bei einem Zugriff auf die Hardware nicht entschlüsselt werden können. Davon unabhängig ist, dass die Daten, die Benutzer hoch oder runterladent z.B. in einer SharePoint Bibliothek verschlüsselt werden müssen, wenn sie sicherheitssensible Daten enthalten.

Zum Abschluss: Michael und Raphael werden in Köln noch eine Office 365 Pills im April organisieren und außerdem stellen sie reale Usertreffen auf die Beine, die in regelmäßigen Abständen Abends im Raum Köln stattfinden sollen und sogar Mini-Workshops beinhalten können.

Empfehlenswerte kostenlose Kurse zu dem Thema auf der Microsoft Virtual Academy:

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Das Youtube-Video:

Videointerview: Michael Greth Office 365 iPad und Co.

Weiter geht es mit unseren Videointerviews von der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand. Ein weiteres MVP-Urgestein ist mein Gesprächspartner Michael Greth, der dieses Jahr zum 17 mal in Folge den MVP-Award erhalten hat. Bei seiner Session stand die praktische Anwendung von Office 365 im Fokus. Doch unser Interview startet für mich mit einer interessanten Entdeckung, nämlich das Michael sein Schwerpunkt zu Anfang Frontpage war, die von Microsoft aufgekauft wurden. Noch heute finden sich in den Verzeichnissen von SharePoint Webseiten Dateiendungen, die auf den Ursprung von Frontpage hinweisen. Das war auch für mich neu. So konnte in der Anfangszeit von SharePoint Webseiten ganz einfach über Frontpage designed werden, was heute mit den SharePoint Designer gemacht wird.

MichaelGVideoDer Arbeitsschwerpunkt von Michael ist die konzeptionelle Beratung der Kunden. Ein Zitat aus dem Interview: “…für Unternehmen immer schwieriger wird herauszufinden, was sei mit der Technologie tun…” , da stimme ich ihm völlig zu. Mit Office 365 bekommen die Unternehmen ein Service zur Verfügung gestellt, der Ihnen so viele Möglichkeiten bietet, dass sie im ersten Schritt erst einmal herausfinden müssen, womit sie in ihrer Situation und mit ihren Zielsetzungen am sinnvollsten beginnen. Dabei ist es genial was für eine Technologie den Kunden per Knopfdruck zur Verfügung steht. Ich denke diese Dynamik ist bei vielen Skeptikern der Cloud-Lösung noch nicht wirklich angekommen. Nehmen wir mal die Office Web Apps, die durch Office 365 auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung stehen. Michael und ich lieben beide unser iPad. Die Bedienbarkeit der Office Apps, allen voran OneNote und PowerPoint sind einfach genial. So hat Michael sein Vortrag komplett über das iPad gehalten. Super dabei die Vorteile im Präsentationsmodus.

Bei seinen Treffen mit der SharePoint Community / Usergroups findet er genial, dass manche Lösung Design mäßig völlig unspektakulär daher kommen, doch in der Funktionalität, als Lösung für die spezifische Unternehmenssituation einfach nur genial sind. Sie bieten den Unternehmen einen echten Mehrwert, der das Unternehmen voranbringt oder sogar einen Wettbewerbsvorteil bietet. Meine Frage ob Anwender nicht oft hinterher hinken mit dem Möglichkeiten, die ihnen die moderne IT bietet, fand ich seine Antwort besonders spannend. Anwender müssen tagtäglich mit der Technologie arbeiten, sie muss funktionieren, benutzbar sein und stabil. Es nutzt nichts jedem neuen Thema hinterher zu rennen, sondern es ist wichtig zu erkennen, was für das Unternehmen ein sinnvoller Schritt ist. Etwas anzubieten was den Anwendern einen Mehrwert bietet, was ihnen die Arbeit erleichtert, schrittweise eine Veränderung herbeizuführen und natürlich die Benutzerfreundlichkeit, dabei im Auge zu behalten, dass ist der beste Weg für den Einsatz neuer Technologien.

cluboffice365Michael, da kann ich dir nur voll zustimmen #HumanIT, #ITforLife und #useofOffice365 – sind auch die Schwerpunktthemen, denen wir uns in diesem Jahr auf unserem Blog widmen möchten. Gestern hörte ich den ersten Podcast von Martina Grom und Michael Greth: Club Office 365 – im ersten Teil geht es um den Unterschied zwischen einer Outlook Verteilerliste und einer Yammer Gruppe. Wo liegen die Vorteile der jeweiligen Lösungen, was zu beachten ist, wenn eine Yammer Diskussion über E-Mail erfolgt. Obwohl ich immer denke ich kenne so vieles – habe ich doch wieder was dazu gelernt. Also sehr zu empfehlen der Podcast von den zwei MG´s MVP´s.

Links zu Michael:

Das Youtube-Video:

Himmlische IT-Podcast Folge 37: Let´s Sway

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Vom 18.- 19.02.2015 findet der Microsoft Exchange & Office 365 Expert Summit in Köln bei Microsoft statt. Wie es dazu kam, dass ich dort zwei Vorträge halte und worum es bei meinen Vorträgen geht, damit beschäftigt sich der erste Teil unseres Podcast. Zu dem Event gibt es ein Gewinnspiel bei uns. Drei Teilnehmer haben die Chance für den halben Preis am Expert Summit teilzunehmen. Einfach reinhören und mitmachen.

Es gibt ein kurzes Feedback von der Office 365 Konferenz die vom 09. – 10.01.2015 ebenfalls in Köln stattfand. Außerdem erzähle ich wie es weitergeht, so dass ihr auch im Laufe des Jahres immer mit Office 365 am Ball bleibt.

swaySeit Ende Oktober, wo mir das Sway-Team die Einladung für einen Platz im Preview anbot, darf ich swayen. Mir macht das einen Heidenspaß. Das schöne bei der Entwicklung einer neuen Software ist, dass sich die Entwickler an keiner Kundengruppe orientieren müssen. So ist das “neuste” Kind von Microsoft von der Bedienung völlig auf verschiedene Eingabemedien optimiert. Ob ich ein Sway auf meinem PC, Tablet oder Smartphone erstelle, das Grundgerüst ist dasselbe, nur wo sich die Menüs befinden, wie ich etwas einfüge, passt sich den Möglichkeiten des Geräts an. Genauso ist es mit der Ansicht. Egal, womit ich mir ein Sway ansehe, es bindet sich nahtlos in die Möglichkeiten ein, ohne sein Design zu verlieren. Ab Minute 18 erklären wir genauer was Ihr Euch unter Sway vorstellen könnt, wie es funktioniert und was ich damit schon alles gemacht habe. Unter den Links findet ihr die Homepage von Sway, wo ihr euch zum Preview anmelden könnt und noch andere gute Ressourcen. Und vielleicht heißt es ja dann auch bald für Euch: Let´s Sway.

Link:

Office 365 Tipp: THE Microsoft exchange & Office 365 Expert Summit

Kaum ist die Office 365 Konferenz zu Ende steht das nächste Event in Köln am Start. Vom 18.-19.02.2015 findet “The Microsoft Exchange & Office 365 Expert Summit”, in den Räumen der Microsoft Niederlassung in Köln statt. Als Sprecher sind dabei:

  • Nicolas Blank (MVP für Exchange, Microsoft Certified Master für Exchange 2010 und Office 365)
  • Martina Grom (MVP für Office 365)
  • Brian Reid (MVP für Exchange, Microsoft Certified Master und Microsoft Certified Solutions Master für Exchange)
  • Andreas Riediger (VP Europe at Netmail)
  • Bernd Vellguth (Strategy Consultant bei Microsoft)
  • Kerstin Rachfahl (MVP für Office 365)

Der Fokus es Events liegt auf Exchange und Exchange Online. Egal in welcher Form Sie Exchange aktuell oder in der Zukunft betreiben, die beiden Welten rücken dichter aneinander und ergänzen sich im Idealfall.

Bei mir wird es im ersten Vortrag um Data Loss Preventation gehen. Wir schauen uns drei Szenarien für den Einsatz von DLP an, nachdem wir uns klar gemacht haben, welche Zielsetzung DLP verfolgt. Je nachdem, wieviel Zeit uns bleibt, schauen wir uns auch noch eine XML Datei einer DLP-Regel an. Im Zweiten konzentrieren wir uns auf die Reports, mit denen wir unseren Office 365 Plan besser im Blick haben. Spannend wird auch das Compliance Center werden, wo alle Arbeiten rund die Unternehmensrichtlinien für alle Produkte zusammengefasst wird. Ob ich es schon Live zeigen kann auf dem Event, weiß ich nicht, bisher fehlt es in meinem Plan.

Insgesamt stehen viele interessante Themen auf der Agenda. Es lohnt sich also vorbei zu schauen. Die Plätze sind begrenzt. Ein Kontingent für Hotelräume ist unter “Netmail” im art´otel reserviert mit vergünstigtem Preis (€ 97,-). Die Teilnahmgebühr für die Veranstaltung beträgt € 350,- für die zwei Tage. Hört in unseren neuen Podcast rein, der im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht wird, dort habt ihr nämlich die Chance an dem Event für den halben Preis teilzunehmen.

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Videointerview: Frank Carius zu Cloud-Bandbreite mit Office 365

Frank Carius ist Senior Consultant bei der Net at Work GmbH und hat vierzehn MVP Awards erhalten. Vielen kennen Ihn vielleicht schon über seine MSXFAQ Webseite oder durch seine vielen Auftritte als Sprecher auf nationalen oder internationalen Konferenzen. Auch auf der Office 365 Konferenz in Köln, 09.-10.01.2015 in dem Räumen von Microsoft, hat er einen Vortrag gehalten, mit dem Titel. “Cloud-Bandbreite mit Office 365”. Ein spannendes Thema für alle größeren Kunden, die über Hybrid-Szenarien nachdenken und wissen möchte, welche Konsequenz das auf ihre Bandbreite hat. Frank kann nicht nur schnell Fakten darlegen, sondern ist auch unglaublich gut im Rechnen von Bandbreiten. Während ich im Kopf noch dabei bin den Unterschied von einer 3 Mbit Leitung zu einer 10Gbit Leitung zu rechnen, hat er schon den gesamten Traffic für ein Unternehmen berechnet.

FrankCVideoViele Kunden machen sich bei der Erwägung von Office 365 Gedanken über Funktionen, Lizenzen und Sicherheit. Dabei vergessen sie oft, dass zwischen den Diensten das Internet steht. Netzwerke, Netzwerkprotokolle, Transport, Firewalls, Proxy oder Ports, all das spielt eine Rolle, wenn wir uns mit Office 365 befassen. Der Vortrag von Frank beschäftigte sich ganz intensive mit der Netzwerktechnologie und welchen Einfluss z.B. Firewalls und Router auf den Transport haben. So rechnen wir mit einem Beispiel von 5.000 User, die er als überschaubare Lösung ansieht (da musste ich fast loslachen, denn für mich ist das eine richtig große Lösung). Jedenfalls brachte er dabei ein Limit ins Spiel, mit dem ich mich nie beschäftigt habe, nämlich das 65.535 Port Limit. Ein Outlook Benutzer kann durchaus mehrere Ports belegen und so gibt es typische fluktuierende Fehler, das Outlook mal funktioniert und mal nicht. So etwas ist schwer zu identifizieren, denn Outlook sagt ja nicht “Hey – da ist kein Port mehr für mich frei” – sondern wartet darauf, dass es wieder eine Verbindung aufbauen kann.

Es gibt viele Werkzeuge, die ein Administrator verwenden kann, um das Benutzerverhalten in seinem Unternehmen zu analysieren, umso festzustellen mit welchen Herausforderungen er rechnen muss, wenn er eine Umstellung oder eine Hybrid-Lösung mit Office 365 in Angriff nimmt. In seinem Blogartikel hat Frank Carius das Thema einmal aufgegriffen. Dabei müssen wir natürlich auch beachten, dass sich Office 365 ständig weiterentwickelt. Gerade was Limits anbelangt haben wir ja in letzten Jahr so einige neue Grenzen aufgestellt. Wie immer, wenn ich mit Administratoren sprechen und dazu gibt es auch noch ein ausführlicheres Interview mit Markus Widl, ist PowerShell ein Begriff der fällt. Mir macht es sehr viel Spaß mit PowerShell zu arbeiten, von daher kann ich nur jedem empfehlen, sich intensiver damit auseinanderzusetzen.

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Das Youtube-Video:

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