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Office 365 Pills in Berlin am 26. November 2015

2015-11-11_16-46-56Berlin ist auch der Ort für die aktuellen Office 365 Pills mit dem Thema: SharePoint und Exchange Hybrid. Im knackigen halbstündigen Format gibt es von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr insgesamt vier Vorträge rund um das Thema Office 365 Hybrid. Mit dabei als Sprecher sind Fabian Moritz, Patrick Lamber, Siegfried Jagott und Denis Holtkamp.

Insgesamt stehen nur 40 Plätze zur Verfügung. In Anbetracht dessen, dass es auch bald reine deutsche Rechenzentren geben wird, mit denen sich die Hybrid Szenarien verwirklichen lassen, ist das bestimmt eine spannende und interessante Alternative für viele Unternehmen.

Hier könnt ihr euch anmelden: Anmeldung zu den Office 365 Pills

Deutsche Rechenzentren für die Clouddienste von Microsoft

Heute in Berlin bei der Pressekonferenz

Satya Nadella: Heute in Berlin bei der Pressekonferenz.

Heute hat Satya Nadella, CEO von Microsoft Corporation, in Berlin bekanntgegeben, dass es zwei Rechenzentren für die Microsoft Cloud Services in Deutschland geben wird. Das Hauptrechenzentrum wird in Frankfurt am Main stationiert sein, dass Spiegelrechenzentrum in Magdeburg. Beide Rechenzentren werden von der T-System als unter dem deutschem Recht operierneder Datentreuhänder betrieben. Die Technik kommt von Microsoft, so dass ich davon ausgehen, dass sowohl die Sicherheitstandards, als auch Zertifizierungen, die für die bisherigen Rechenzentren in Dublin und Amsterdam gelten auch für diese angestrebt werden.

Die Kommunikation zwischen den Rechenzentren läuft über ein privates Netzwerk. In diesem Fall kann ich mir auch vorstellen, dass Kunden, bei Bedarf eine Expressroute als Anbindung zu den Rechenzentrum in Frankfurt erwerben können. All das ist natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden. Die “deutschen” Cloudservices werden einen höheren Preis aufweisen, als die bisherigen Microsoft Cloud Service Angebote. Kunden können in Zukunft wählen, wo sie ihre Daten liegen haben möchten. Auch bestehenden Kunden wird sukzessive die Möglichkeit geboten zu wechseln, mit dem entsprechenden monatlichen Mehrpreis für die Serviceangebote.

Bis alle Dienste von Deutschland angeboten werden können wird es noch eine Weile dauern. Die Ausrollung soll ab Mitte 2016 erfolgen.

Hier ein Video, dass die wichtigsten Fakten zusammenfasst:

Danke an meinen MVP-Kollegen Raphael Köllner für den Link zu dem Video. Danke an Carsten für das Foto von Satya Nadella, der Live in Berlin dabei sein durfte.

Links:

 

 

Neue Sway App für Windows 10

Videoabspielen-DavidAm 05. August kam der Blogpost von David über die neue Sway App für Windows 10 raus. Natürlich musste ich mir diese direkt runterladen, nachdem ich mein Surface 3 auf Windows 10 umgestellt hatte. Das Ganze ist ein simpler Prozess:

  1. Im Store nach Sway suchen & herunterladen
  2. Nach dem Starten, hat sich die App direkt mit meinem Konto verbunden, in dem Fall mit meiner Live-ID und schon sah ich alle meine Sways
  3. Hinzufügen meines Office 365 SMB-Kontos
  4. Eintragen der Daten

Ich brauche jetzt also nicht mehr in einen Webbrowser zu gehen, den Privat-Modus einschalten, damit ich zwischen meinen “Sway”- Konten hin- und herwechseln kann. Stattdessen kann ich alles direkt in der Windows 10 App managen. Das Verschieben von einem Sway aus dem einen Konto in das andere, funktioniert allerdings nicht über die App. Das hängt mit den Rechten zusammen, obwohl ich es cool fände, wenn auch das klappen würde. Werde gleich mal ein Uservoice für die Idee aufmachen.

Hier mein Interview mit David Alexander, dem Produktmarketing Manager von Sway, auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago. David erzählte mir in dem Interview, wie das Produkt entstanden ist und was ihn daran so begeistert.

 

 

Microsoft Ignite 2015 mit Julia White

20150824-Julia2Als ich meinen amerikanischen MVP-Lead Kady spontan fragte, ob ich auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago ein Interview mit Julia White, General Manager Office, machen dürfte, glaubte ich nicht wirklich, dass das klappen würde. Immerhin war die Ignite dieses Jahr das einzige, richtig große Event von Microsoft. Neben dem Top-Management waren unglaublich viele Produktmanager da, womöglich sogar alle; sie standen in Sessions und auf dem Stand für Informationen zur Verfügung. Als dann eine Zusage kam, war ich erst einmal fassunglos. So richtig konnte ich es nicht glauben — bis ich mit meiner Kamera hinten im abgesperrten Bereich , wo die Besprechungsräume lagen, stand. Entsprechend nervös war ich beim Start des Interviews.

Julia ist mir total sympathisch. Sie ist so ein echte quierliger Rotschopf, mit unglaublich viel Energie. Den Tag zuvor hatten wir uns bereits bei der “Women in IT” – Veranstaltung gesehen, wo ich fasziniert zuhörte, mit welchen Problemen manche Frauen in ihrem Berufsleben zu kämpfen haben. Da für mich von Anfang an klar war, dass ich mich selbstständig mache, nahm ich meine festangestellten Jobs recht locker. Schließlich waren sie nur ein Zwischenstopp auf meinem eigentlichen Ziel — das eigene Unternehmen.
Deshalb interessierte mich dann auch als erstes wie Julia zu ihrem Job bei Microsoft gekommen ist; immerhin hat sie Psychologie und Kommunikationswissenschaften studiert und keine Informatik.

Spannend auch für mich zu wissen, wie sich ihr Leben durch Office verändert hat. Das Interview hörte ich mir schon mehr als einmal an. Obwohl nur knapp zehn Minuten lang, stecken hier jede Menge Informationen und Ideenansätze drin. Einiges davon verwende ich meinem neuen Roman, den ich im Dezember 2015 veröffentliche und dessen Arbeitsname zur Zeit lautet: “Himmlische-IT – eine zweite Chance”. Er handelt diesmal von einer jungen Consulterin, die in dem Unternehmen ihres Vaters Office 365 einführt und sowohl beruflich, als auch in der Liebe vor einer Herausforderung steht. Doch zurück zu Julia. Es sind zwei wichtige Bausteine, die die Vision von Office in den nächsten Jahren prägen. Die Eine ist, dass die Interaktion mit dem Computer völlig natürlich erfolgen soll. Ich denke weder über Technik nach, noch über Probleme; sondern nutze die gebotenen Möglichkeiten. Ja ich weiß, dass hört sich völlig utopisch für uns ITler an, die doch ständig mit Fehlern, Abstürzen und Problemen zu kämpfen haben. Jedoch besitze ich seit Neustem ein aktuelles technisches Beispiel, bei dem ich nie drüber nachdenke und was tagtäglich für mich arbeitet: Mein Withings Activité Pop.

Eine Uhr an meinem Handgelenk, die meine sportlichen Aktivitäten sowie das Schlafen erfasst, sowie mich morgens mit einem sanften Vibrieren weckt.

Der zweite Baustein hängt eng mit diesem Ersten zusammen. Nie mehr Anwender für die Technologie trainieren. Diese arbeitet stattdessen für uns ohne dass wir erst dicke Handbücher wälzen, Videotutorials ansehen oder im Internet recherchieren müssen. Zugegeben, bei manchen Updates von Softwareprodukten, bekomme ich eher das Gefühl es wird schwieriger als leichter. Wohingegen ich z.B. Sway intuitiv für meine Bedürfnisse direkt einsetzen konnte. Für mich im Moment DAS Beispiel für eine moderne App. Dazu gibt es auch einen Blogpost mit dem Interview von David. Warum ist das  zur Zeit eine Vision bei Office?

Weil Office aufgrund seinem langjährigen Bestand in der modernen Arbeitswelt ein großes Erbe mit sich herumschleppt. Da gibt es die Tastenkombinations-Virtuosen, die natürlich weiterhin möchten, dass alles so möglich ist wie bisher. Zu jedem Release finden wir Fans, Menschen die sich lange in die Versionen eingearbeitet haben und den Weg nicht noch einmal gehen möchten. Veränderung bedeutet Umstellung, Anstrengung und das bei all den sowieso steigenden Anforderungen, die das Berufsleben von uns fordert.

Die Frage ist, wie können wir das Erbe und die Vision zusammenbringen?

Ein Beispiel ist das Versenden von Dokumenten in Outlook 2016 . Befindet sich das Dokument auf meinem Cloud-Speicherplatz, hängt Outlook statt der Datei, einfach den Link in meine E-Mail. Natürlich kann ich das ändern, aber wieso sollte ich das? Schwupp muss ich meine Mitarbeiter gar nicht mehr trainieren wie sie einen Link versenden. Es ist einfach der moderne, optimalere Weg.

Völlig genial die Vorschlagsliste. Ich schicke eine E-Mail, wähle den Anhang aus und es erscheint eine Liste der Dokumente an denen ich zuletzt gearbeitet habe. Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich damit in den letzten Wochen schon gespart habe.

Was habt ihr Neues in Office 2016 entdeckt, was Euch das Leben erleichtert? Ich freue mich darüber zu hören.

Mail Archivierung mit Mail Store Server 9

In unseren Blogs haben wir schon des Öfteren über Mail Archivierung berichtet. In diesem Beitrag möchte ich Mail Store Server 9 und Office 365 Journaling vorstellen.

Das E-Mail-Archiv ist als eine Ergänzung zur bereits vorhandener Mail zu betrachten. Der Administrator kann bestimmen, welche E-Mails zu welchen Zeitpunkten Archiviert werden. Das Archiv speichert die Daten effizient und manipulationssicher und kann den Anwendern im Unternehmen einen Zugriff auf die bereits archivierten E-Mails ermöglichen.

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Mail Relay mit Office 365

Wie können Geräte und Anwendungen E-Mails an Empfänger über Office 365 senden? Vor einiger Zeit haben wir unseren lokalen Exchange zu Office 365 migriert, für Geräte und Anwendungen die Mails versenden, haben wir dazu “Mail Relay” auf unseren lokalen Exchange konfiguriert. Für Office 365 gibt es verschiedene Möglichkeiten solch ein Szenario abzubilden, diese möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

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Himmlische-IT Podcast Folge 40: Project Online mit Torben Blankertz

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Endlich haben es Torben und ich geschafft, unseren gemeinsamen Podcast zu Project Online aufzunehmen. Abgesehen von diversen Terminabstimmungen, krankheitsbedingten Ausfällen und Verschiebungen, kam es diesmal noch zu einer speziellen Herausforderung. Ich hatte mir das Soundsystem von meinem Surface 3 zerschossen, was dazu führte, dass unsere Leitung über Skype ständig zusammenbrach. Aber Torben hatte mit mir eine Engelsgeduld und so kann ich heute den Podcast Online stellen.

HIT_F40_BildIch habe ja so überhaupt keine Ahnung von Project oder gar Project Online. Der Gedanke ein Projekt in klitzekleine Einheiten zu zerstückeln, Aufgaben zu verteilen, einen Zeitplan zu erstellen, jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken. Dabei ist es ein geniales Werkzeug und für viele Firmen ein muss, für eine erfolgreiche Auftragsabwicklung. Ein Unternehmen kann seine Aufträge besser im Auge behalten, Ressourcen sinnvoll einsetzen, frühzeitig Engpäße erkennen und gegensteuern. Project kann selbst für ein Ein-Mann/Frau-Unternehmen erfolgsreich eingesetzt werden.

Torben musste mit mir ganz am Anfang beginnen. Wir klärten also ersteinmal ab, welche Pläne in Office 365 zur Verfügung stehen. Insgesamt sind das vier Stück:

  • Project Pro für Office 365 ist die Client Variante von Project d.h. ihr installiert euch das Programm auf den Rechner und könnt sofort loslegen eure Projekte Schritt für Schritt durchzuplanen. Preis: 19,20 Euro pro Benutzer pro Monat. Achtung es ist kein Austausch oder gemeinsame Projektbearbeitung möglich. Jeder arbeitet für sich.
  • Project Online ist die Variante mit dem Project und SharePoint Server, die Benutzer können gemeinsam an Projekten arbeiten. Preis: 25,30 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Lite ist für die Benutzer gedacht, die bei den Projekten nur Zuarbeiter sind d.h. sie erledigen Aufgaben, aber sind an der Planung des Projektes oder der Überwachung nicht beteildigt. Preis 5,40 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Online mit Project Pro für Office 365 ist der größte Plan für alle Benutzer die Projekte Planen, Verwalten, Steuern und Berichte erstellen. Preis: 44,50 Euro pro Benutzer pro Monat.

Im weiteren Verlauf des Podcast erzählt uns Torben aus der Praxis, was so alles bei einer Einführung von Project zu beachten ist. Wie ihr sinnvoll startete und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Partner durchaus interessant ist.

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