Videointerview mit Christoph Fiessinger zu den Themen Yammer & Groups

Videoabspielen-ChristophAuf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago im Mai , hatte ich die Gelegenheit mit Christoph Fiessinger zu sprechen. Christoph ist Product Manager Office im Marketing Team. Ich kenne ihn vor Allem aus zwei zuvor ausgeübten anderen Rollen, nämlich als Technical Product Manager für Yammer und Managing Office 365 Groups. Im ersten Teil des Interviews unterhielten wir uns über Yammer.

Mich beschäftigte die Frage, wie Microsoft es geschafft hat, in so kurzer Zeit, das Produkt in seine Welt zu integrieren. Dazu müsst ihr wissen, dass Yammer erst 2012 von Microsoft aufgekauft wurde. Christoph führt das insbesondere auf die gemeinsamen Anstrengungen der verschiedenen Teams bei Office zurück. So lag es nicht nur im Aufgabenbereich der Yammer Manager, die Integration voranzutreiben, sondern auch an anderen Teams wie z.B. dem Azure Team beim Thema Identity, welches den Eingliederungsprozess aktiv unterstützt hat. Eben weil alle an einem Strang gezogen haben, funktionierte die Integration so schnell.

Was bringt Yammer zu Office 365 und wo profitiert Yammer von Office 365?

Yammer war ein bekanntes Unternehmensnetzwerk, sozusagen eine Art Facebook für Unternehmen. Es brachte die Gedanken: Arbeiten wie ein Netzwerk, offenes Arbeiten, Teilen von Wissen und den Austausch in die Unternehmen rein. Vor Allem junge Unternehmen und Startups wendeten Yammer an.  Genial auch, dass es für jede Betriebsplattform (Microsoft, iOS, Android) direkt eine App mitbrachte. Yammer basiert auf einer einfachen Anwendung. Ich eröffne eine Gruppe, lade Personen ein und starte die Zusammenarbeit. Jeder, den das Thema interessiert, tritt der Gruppe bei und kann sich so an den Gesprächen beteiligen. All das kann inzwischen jeder, der einen entsprechenden Office 365 Plan besitzt, für sich und sein Unternehmen nutzen.

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Office 365 auf der anderen Seite, brachte ein besseres System zum gemeinsamen Datenaustausch mit Onedrive nach Yammer, genauso Instant Messaging. Yammer kann auf SharePoint Teamseiten integriert werden und ich sehe dort denselben Informationstrom, wie wenn ich mich in der entsprechenden Gruppe auf Yammer befinde. Delve, das Dashboard, das mir die für mich interessanten Informationen nach vorne bringt, was es über den Office Graph, durch meine Arbeit lernt, bringt nicht nur die Dokumente hoch, sondern auch die entsprechenden Diskussionen auf Yammer, die für mich relevant sind. So profitieren beide Systeme voneinander.

Welche Vision steckt hinter den Groups?

Anfangs verstand ich überhaupt nicht, was das Office Team mit den Groups in Outlook veranstalten wollte. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto spannender wurde das Thema. Wenn ich eine Gruppe in Outlook anlege, kann ich entscheiden, ob es eine private oder eine offene Gruppe ist, der jeder beitreten kann. Genau das kommt von Yammer. Ich kann direkt miteinander kommunizieren, bekomme eine E-Mail Adresse für die Gruppe. Es wird ein gemeinsamer Kalender angelegt und ich erhalte einen Ablageplatz für die benötigten Dokumente. Alles ohne, dass ich irgendetwas machen muss. Das System versendet auch automatisch eine E-Mail als Einladung für die Gruppenmitglieder, die erste Informationen beinhaltet; was eine Gruppe ist und wofür ich sie brauche. Jeder Benutzer kann Gruppen anlegen und so schnell für ein Team einen gemeinsamen virtuellen Arbeitsplatz schaffen.

Hier ein paar Screenshots aus meinem Office 365 SMB Plan:

Die Produktgruppe beschreibt die Vision in dem Blogpost: The Rise of Dynamic Teams.

Hier jetzt das Interview mit Christoph – es war etwas windig am Michigan See:

Kerstin Rachfahl
 

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

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