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Microsoft Online Services (BPOS) ein Blick in die Rechenzentren von Microsoft

Microsoft Rechnezentrum in Dublin (Quelle: Microsoft)

Wir bloggen und drehen Videocast zu den Microsoft Online Services. Ein Dienst, der sich bekanntlicherweise  in der Cloud befindet. Aber was ist eigentlich “die Cloud” und wie sieht sie aus? Die Cloud wird von vielen mit dem Internet gleichgesetzt. Für die Einen ist das Internet Email, Surfen und Online Spiele (aber auch Viren und Spam). Für die Andere bedeutet Internet Dinge wie YouTube, Google, Amazon und eBay. Letzteres sind Dienste,  die auf vielen Rechnern gleichzeitig laufen, um die Masse der täglichen Anfragen bearbeiten zu können. Dazu stehen diese Rechner (oder Server) in riesigen Rechenzentren, die über den ganzen Globus verteilt sind.

Bei den Microsoft Diensten: Windows Live Hotmail,  Microsoft Live Search und Microsoft VirtualEarth sieht es genau so aus. Sie werden, so wie die brandneuen Services Microsoft Azure und Microsoft Online Services, in Rechenzentren rund um die Welt betrieben. Ich wollte wissen, wie so ein Rechenzentrum aussieht. Zwei neue Rechenzentren hat Microsoft in Dublin (siehe Foto oben: Quelle Microsoft) und Chicago eingeweiht. Ich habe für Sie, in diesem Artikel ein paar Bilder und Videos zusammengetragen.

Als erstes stellt sich die Frage: Was versteht Microsoft unter einem Rechenzentrum! Die Definitionen und Vorstellungen der einzelnen Betreiber gehen hier auseinander. Microsoft spricht bei seinen neuen Rechenzentren von sogenannten Rechenzentren der 4 Generation. Was damit gemeint ist, können Sie in dem folgenden Video von Microsoft sehen: “Microsoft Generation 4 Data Centers”. Microsofts Vision der neuen Rechenzentren bezieht sich nicht mehr auf einzelne Server mit Services, sondern auf ganze Container mit Rechnersystemen, die sich mit einem Thema beschäfZwei Servercontainer im Rechnezentrum in Chicago (Quelle: Microsoft)tigen (z.B. die Microsoft Online Services). Sie sehen, wie z. B. ein Container für Microsoft Azure eine Fabrik verlässt und zu einer so genannten  “Edge Site” transportiert wird. Das Video in Form von gezeichneten Bilder für den Prozess, verleitet Sie vielleicht zu der Aussage “ein schönes Werbevideo”.  Dann schauen Sie sich das folgende Video an: “containers being installed in the new Chicago facility”. Hier sehen Sie, wie ein Container in das neue Rechenzentrum in Chicago hineingefahren wird. Das Foto rechts (Quelle Microsoft) zeigt zwei solche übereinandergestellte Container. Mit anderen Worten, die Vision aus dem ersten Video ist bereits in der Realität angekommen.

Ich habe mir natürlich gleich die Frage gestellt: Was befindet sich in einem solchen Container?  Die Antwort hat mich verblüfft. In einem Container schafft Microsoft es zwischen 1.800 und 2.500 Server unterzubringen (siehe Foto unten Quelle: Microsoft). Wahnsinn, so eine Menge Rechenleistung in diesem kleinen Raum. Schaut man sich das Foto mit den zwei übereinandergestapelten Containern an, gewinnt man nicht den Eindruck, dass Microsoft wirkliche Platzproblemen in den Rechenzentren der 4. Generation hat. Das ist Richtig. Durch die enorme Packungsdichte, Innenansicht eines Microsoft Servercontainers immerhin passen in die zwei Container aus dem Bild ca. 4000 bis 5000 Server, kann man mit dem Platz großzügig sein. Das ist nicht der einzige Vorteil der Containern. In dem Artikel “Microsoft Celebrates Chicago Data Center Grand Opening” können Sie es nachlesen: Energieeinsparung (Green IT lässt grüßen) ist der zweite Vorteil. Die Container bieten für Microsoft die Möglichkeit, neue Wege in der Energieversorgung und der Kühlung zu gehen. Das kommt nicht nur der Umwelt zu gute, sondern bringt ein enormes Einsparungspotential bei der Energierechnung die Microsoft jeden Monat bezahlt.  Ein Grund, warum Microsoft die Microsoft Online Services zu so einem konkurrenzlos günstigen Preis anbieten kann, der übrigens erst letzten Monat (siehe unseren Blogpost “Preissenkung bei den Microsoft Online Services (BPOS)”) drastisch gesenkt wurde.

Fazit: Mit den Microsoft Rechenzentren der 4. Generation und den “Servercontainern” beschreitet Microsoft einen Weg, der es ermöglicht auf den rapide steigenden Bedarf an Rechenleistung in der Cloud zu reagieren. Etwas von dem Sie sich selbst überzeugen können, indem Sie unverbindlich den 30 Tage Testzugang der Microsoft Online Services ausprobieren.

Quellen :
Microsoft Celebrates Chicago Data Center Grand Opening
Dublin Data Center Celebrates Grand Opening

Carsten Rachfahl
 

Dipl. Ing. Carsten Rachfahl ist seit mehr als 30 Jahren in der IT-Branche tätig. Er ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG und für den technischen Bereich verantwortlich.

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Exchange Ade – Exchange Online juh » Beitrag » Himmlische IT - Blog zu den Microsoft Online Services (Bpos) - 14. Dezember 2009

[…] Online Services auftaucht, ist die Tatsache, dass die Daten ab dann bei Microsoft in den Rechenzentren von Amsterdam oder Dublin  liegen. Hier kursieren die Vorstellungen, geschürt von Pressemitteilungen, dass Daten verloren […]

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Sicherheit bei den Microsoft Online Services » Himmlische IT - Blog zu den Microsoft Online Services - 17. Februar 2010

[…] vorlegen. Wer gerne einen Blick in das Rechenzentrum werfen möchte, kann sich unser Video zu diesem Thema […]

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