Die Office App für das iPad

IMG_0019Das ist ein absolutes Freudenfest für mich gewesen, die Ankündigung der neuen Office Apps für das iPad. Gleich als die Ankündigung kam, musste ich mir natürlich sofort die kostenlosen Office Apps für mein iPad mini herunterladen. Übrigens ist es inzwischen das von mir meist genutzte Gerät. Es ist einerseits super handlich von den Maßen und andererseits groß genug, dass ich damit gut Lesen und recherchieren kann. Aber ich wollte ja nicht über das iPad mini schreiben, sondern über die Office Apps. Neben OWA, OneNote, Lync die es ja schon länger gibt nun auch Word, Excel und PowerPoint auf dem Apple Device. Ich wollte erst ein wenig damit spielen, bis ich darüber schreiben, deshalb kommt dieser Blogpost, obwohl es ja vom Hype bereits mit den neuen Meldungen von der Build konkurriert.

Meine Erfahrung:

Also als erstes seht ihr Bilder in der Galerie unten, wie ich die Office Apps aus dem iTunes Store herunterlade und mein Cloud-Konto damit verbinde. Sowohl mein Office 365 E3 Plan, als auch mein Office 365 SMB (Small Business) ließ sich gleichzeitig verbinden. Erstes Fazit daraus, eine App herunterladen, dann aus der App die anderen herunterladen, so werden die Einstellungen sofort übernommen. Ich muss gestehen, dass ich skeptisch war, da ich bisher von der Touch Bedienbarkeit der Office Produkten auf Tablets nicht so begeistert war. Mag sein, dass es daran liegt, das ich im “Touch” von Anfang an, durch die Apple Produkte verwöhnt war und mich schwer tue die etwas andere Art von der Bedienerführung anzunehmen. Das hat bei den Office Apps für das iPad sofort funktioniert. Beim ersten Touch reagieren die Menüs, dass ich einen “Double” Touch in einem Excel-Feld machen muss, damit das Keyboard hochkommt, habe ich selbst herausgefunden. Das Markieren funktioniert total intuitiv. Die Möglichkeit einen Zahlenblock einzublenden – genial, denn das habe ich bisher bei den Anwendungen immer vermisst.

Die PowerPoint kann ich über die Einstellung meines iPads auf AirPlay mit dem Apple TV verbinden. Was noch nicht funktioniert ist, dass ich aus der Anwendung heraus, über den Präsentationsmodus diese Funktion verwenden kann. Der Unterschied liegt in der Darstellung und das ich so z.B. meine Notizen nicht auf meinem iPad habe und gleichzeitig den Inhalt der Präsentation auf dem Fernseher. Ich denke hier haben die Entwickler noch gar nicht soweit gedacht, weil im Business Umfeld ein Apple TV ja nicht unbedingt vorhanden ist. Klasse auch, wie man mit dem Streichen von rechts und links sich vorwärts und rückwärts in der Präsentation bewegt. Vor allem bei einem Effekt, wie das Zusammenknüllen einer Folie.

Auch der Abstand von den Icons bei z.B. der Auswahl der Funktionen in der entsprechenden Registerkarte, ist so gewählt, dass ich sie ohne Probleme mit dem Finger anwählen konnte und sie sofort reagieren. Das kann natürlich auch an dem Touch sensitivem Bildschirm meines iPad minis liegen, aber es ist mir sofort positiv aufgefallen. Die Auswahl der Funktionen gefällt mir sogar besser, als bei dem vollen Client. Die Farben brilliant und obwohl mein Bildschirm im mini ja begrenzt ist, kam ich super gut klar mit der Bedienung. Mit anderen Worten – ihr merkt es vielleicht. -ich bin völlig begeistert. Endlich habe ich nicht nur mein OneNote ständig und überall dabei, sondern auch meine andere Arbeit – hmh dass könnte allerdings auf Dauer auch ein Nachteil sein.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Entwicklerteam für die iPad Apps hier einen tollen Job hingelegt haben und die Messlatte für die anderen Teams echt hochliegt. Aber vielleicht bin ich ja auch hoffnungslos subjektiv, wenn es um mein, süßes, schnuckeliges, multifunktionales iPad mini geht.

Hier jetzt die Bildergalerie:

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Kerstin Rachfahl

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

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