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Videointerviews mit MVPs, Anbietern und anderen Experten rund um das Cloud Computing

Videointerview: Hans Brender–Onedrive for Business

HansBVBeitragDiesmal widme ich mich mit Hans Brender (MVP for SharePoint), in dem Videointerview auf der Office 365 Konferenz (9.-10. Januar 2015 bei Microsoft in Köln), einem meiner Lieblingsthemen: Onedrive for Business. Für mich ist es ein Grundstein der mobilen Zusammenarbeit. Es hat mir schon oft das Leben gerettet, weil ich die Backups von meinen Romanen alle dorthin spiele. Von dort Teile ich auch die Dokumente mit einer Lektorin und Korrektorin. Doch starten wir bei dem Interview von vorne.

Vergangenheit

Hans hat in seinem Vortrag die gesamte Vergangenheit von Onedrive betrachtet. Warum? Damit die Teilnehmer verstehen, weshalb es eine Unterscheidung gibt zwischen Onedrive und Onedrive for Business. Wieso die Produkte im Explorer ein anderes Verhalten aufweisen und weshalb es bei dem einen Produkt schon mal zu Syncronisations Problemen kommen kann. Letzteres hat dafür gesorgt, dass ich bisher mit meinen gesamten Daten nicht auf Onedrive umgezogen bin. Zum Einen brauche ich weiterhin, weil in dem Onedrive for Business keine selektive Synchronisation möglich ist, den Platz auf meinem Surface. Zum anderen kommt es schon mal zu dem Problem, dass er meine Berechtigungen verliert. Früher half dann nur eine komplette neu Synchronisation, heute reicht es das eine Dokument wieder hochzuschieben. Lästig ist es allemale.

Zukunft

In unserem Interview hat mir Hans erzählt, dass sich im Laufe des nächsten halben Jahres einiges bei Onedrive verändern wird. Beide Produktgruppenteams gehen zusammen. Von der Client Seite her bedeutet es, dass es in Zukunft nur noch einen Client geben wird, der die Daten transportiert. Dabei geht das Team tatsächlich drei Schritte zurück, zu einer Version, die unter Windows 7 lief. Von dort starten sie frisch und werden einen persönlichen, sowie einen geschäftlichen Onedrive zur Verfügung stellen. Ich warte darauf jetzt ganz gespannt, damit ich endlich komplett auf Onedrive umziehen kann.

Was sind die Stärken von Onedrive?

Zum einen natürlich, dass was ich in meinem Vortrag und Podcast: Top Ten für mehr Sicherheit dargestellt habe, die “advanced Encryption” – Codename “Fort Knox”. Aber es gibt noch andere.

  • Onedrive hat seine Stärke in der Zusammenarbeit von Teams über Grenzen hinweg
  • Es ist nicht mehr notwendig in der Email Dateien anzuhängen, sondern der Link kann simple geteilt werden. (In der Zukunft sehe ich mit wem ich eine Datei geteilt habe leichter.)
  • Die stückweise Übertragung der Daten macht es möglich, dass ich einen Upload unterbrechen kann und später an der Stelle wieder fortführe.
  • Es wird das Delta übertragen d.h. ändere ich an einer 150 MB großen Powerpoint Datei, die in Onedrive for Business liegt, die Überschrift einer Folie, wird auch nur diese hin- und her synchronisiert.
  • Gemeinsames Arbeiten an dem selben Dokument wird so ermöglicht, denn ich sehe schnell, was mein Kollege geändert hat.
  • Die Integration in weitere Produkte von Microsoft neben Office z.B. das neue Sway (Podcast: Let´s Sway).

Der ideale Zustand, wo Hans und ich gerne hin möchten, ist, dass die Endbenutzer gar nicht mehr darüber nachdenken, welche Technologie sie nutzen, sondern sie schlicht und ergreifend anwenden, wie immer sie heißt und wie immer sie funktioniert. Dafür muss sie natürlich stabil und zuverlässig laufen. Ich bin mal gespannt, was das Produktteam gemeinsam dieses Jahr leisten wird.

Das Youtube-Video:

Videointerview: Nicki Borell–Next Generation Discovery–Delve, Office Graph und Clutter

NickiBorellVideobeitragMein nächstes Videointerview, auf der im Januar stattgefunden Office 365 Konferenz, in den Räumen von Microsoft Köln, ist mit Nicki Borell. Nicki ist MVP für SharePoint. In seinem Vortrag standen Delve, Offic Graph und Clutter im Vordergrund. Was genau steckt hinter den Begriffen und warum können sie für ein Unternehmen interessant sein? Diesen Frage ging er in seiner Session nach. Den Kerngedanken sehr schön zusammengefasst hat Julia White, GM of Product Marketing, Microsoft Office:

“With Delve, information finds you versus you having to find information”

Von wegen ein Mann ein Wort, eine Frau Tausend. In Nicki´s Worten macht mir das System Vorschläge basierend auf meinen Aktivitäten, welche weiteren Informationen, Dokumente oder andere Inhalte, für mich interessant sein können. Vergleichbar mit den eCommerce Anwendungen z.B. Amazon. Nur dass es hier um mein Arbeitsumfeld geht. Da die Begriffe der Produkte recht neu sind, versuchen wir in dem Interview, die einzelnen Funktionen auf den Punkt zu bringen.

  1. Office Graph: ist der Machinelearning Engine
  2. Delve: ist die Visualisierung der Informationen die Office Graph für mich herausgesucht hat
  3. Clutter: ist die Funktion von Office Graph auf mein E-Mail Postfach bezogen, wobei in Clutter alle E-Mails landen, die weniger aktuelle Relevanz für mich hat

Der Graph ist eine Standardtechnologie, die nicht von Microsoft erfunden wurde, sondern in vielen anderen Anwendungen genutzt wird. So gibt es den Office Graph, Azure Graph, Yammer Graph oder Facebook Graph, um vier Beispiele zu nennen. Es geht darum Signale ( Beispiele: gelesene Emails, angeschaute Dokumente, verfolgte Diskussionen, gesetzte Lesezeichen, Kommunikation mit Kollegen …) des Anwenders zu empfangen, Übereinstimmungen zu finden und Relationen herzustellen. Wer jetzt das Gefühl bekommt wir haben es mit Datenbanken und Statistiken zu tun, der ist auf dem richtigen Weg.

Wird es Delve, Office Graph und Clutter auch für die On-Premise Welt geben?

Nein, denn diese Funktionen machen nur Sinn, wenn Signale empfangen und ausgewertet werden können. Hier geht es um Berechnungen, Geschwindigkeiten und Verarbeitungsprozesse. Wie kann ich die On-Premise Welt an das System anbinden? Indem ich über die API eine Schnittstelle schaffe, die die Signale aus den On-Premise Aktivitäten an die Online Welt weitergibt.

Was denkst Du, was in der On Premise Welt passieren wird?

Das sind wirklich nur Gedankenspiele, denen wir in diesem Teil des Interviews nachgehen. Folgen wir der offiziellen Ankündigung von Microsoft, wird dieses Jahr eine neue On-Premise SharePoint Version herauskommen. Ob weitere folgen werden, wird von den Kunden und ihrem Feedback abhängen. Auf mittlere Sicht, glaubt Nicki, wird es weiterhin eine On-Premise Welt geben. Eine Verschiebung zu Hybrid Szenarien aufgrund der Kostenersparnis, der einfachen Erweiterung des Systems oder Verteilung von Daten ist bereits jetzt im Markt feststellbar. Die kommenden Erweiterungen der Sicherheitsfunktionen für SharePoint Online werden diesen Wechsel weiter beschleunigen.

Was bedeutet ein Hybrid Szenario in SharePoint?

Für alle zugreifenden Personen ist es transparent, ob sie mit der On-Premise Infrastruktur arbeiten oder Online. Die Websitecollections sind getrennt. Die Herausforderungen in der Architektur ist:

  • die Anmeldung (Identity Management)
  • es existieren zwei SharePoint Server (Infrastrukturen)
  • Differenzierung der Daten – was kann in der Cloud liegen, welche Daten verbleiben im Unternehmen

Als wir darüber sprachen, kam mir eine Idee. Ein hohes Risiko bei der On-Premise Infrastruktur stellt die externe Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Unternehmen da. Also warum nicht alle Daten, wo eine externe Zusammenarbeit notwendig ist, in die Cloud schieben? Die SharePoint Online Lösung ist für diese Herausforderung strukturiert und bietet viele Sicherheitsfunktionen, die in einer On-Premise Lösung nur mit viel Aufwand, Hardware, Konfiguration und Pflege realisierbar ist (Stichwort: DLP). Von dieser Idee bin ich immer noch begeistert.

Was denkt ihr? Ist das ein interessanter Lösungsansatz?

Mehr von Nicki Borell:

Das Youtube-Video:

Videointerview: Markus Widl Powershell

MarkusWVideobildAuf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015, in den Räumen von Microsoft in Köln stattgefunden hat, hielt Markus Widl einen Vortrag zum Thema Powershell. Markus ist Diplom-Informatiker und arbeitet seit lang Zeit, als Consultant und Trainer in der IT.  Außerdem ist er der Autor von dem Buch: Microsoft Office 365: Das umfassende Handbuch, dass Ende Januar 2015 in der dritten Auflage erschienen ist. Im Jahr 2013 wurde er das erste Mal mit dem MVP Award für Office 365 ausgezeichnet.

Inhalt der Session

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Videointerview: K2, Nintex und Avepoint unsere Sponsoren auf der Office 365 Konferenz

Ohne unsere Sponsoren für die Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln stattfand, wäre ein solches kostenloses Event gar nicht möglich gewesen. Neben Microsoft, die uns auch die Örtlichkeiten und das Team zur Verfügung gestellt haben, zählte K2 zu unseren Platinsponsoren. Als Goldsponsoren konnten wir Nintex, Avepoint und Skybow gewinnen. K2, Nintex und Avepoint haben auf der Office 365 Konferenz Vorträge gehalten. Das Tolle daran war, wir hatten Techniker da, die von Lösungen gesprochen haben, das war dann für die Teilnehmer echt spannend. Dennis Hobmaier von Avepoint erzählt in seinem Interview ganz begeistert von der familiären Atmosphäre des Events, dem Interesse der Zuhörer und auch das 50% der Teilnehmer bereits Office 365 produktiv einsetzen und 50% Kurz davor stehen.

Doch schauen wir uns jetzt die Inhalte der einzelnen Interview einmal genauer an:

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Videointerview: Die Microsoft Sprecher auf unserer Office 365 Konferenz

Gleich vier Sprecher stellte uns Microsoft für die Office 365 Konferenz, vom 09.-10.01.2015 in Köln, zur Verfügung:

  1. Peter Moy: Keynote The modern Workplace
  2. Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?
  3. Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment
  4. Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

Mit jedem der Sprecher konnte ich ein Videointerview machen. Dafür an dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank. Wie immer waren die Unterhaltungen spannend und ich erhielt viel interessante Gedankenansätze. Vor allem Kim und Anton möchte ich an dieser Stelle nochmals Danken. Ihr merkt in den Videointerviews mein schnelles Reden und das lag wirklich daran, dass sie kurz vor ihrem Vortrag das Interview mit mir gemacht haben. Professionell wie ich finde, um dann Top-fit mit der Session zu starten. Doch schauen wir uns die Themen einmal genauer an.

Peter Moy: Keynote The modern Workplace

PeterMVideoDie Welt wie und wo wir arbeiten veränderten sich, wir leben in einer vernetzten Welt. Peter hat in seinem Vortrag die Einflüsse von Mobilität, Datenanalyse und Unternehmensrichtlinien auf die Arbeitswelt dargestellt und darauf basierend aufgezeigt, wie die Informationen für das Unternehmen, sowohl intern als auch extern, bereitgestellt werden können. So wie ich, ist Peter schon lange in der IT-Welt unterwegs und wenn wir darüber reden, was sich verändert hat, dann schauen für von den Rechenzentrumsbetrieben zu Serverlandschaften, auf das Angebot von Software as a Service. Ein wichtiger Baustein in der Angebotspalette von Microsoft ist die Wahlfreiheit. Das bedeutet der Kunde kann für sich entscheiden, setzet er auf interne Lösungen, gemischte oder externe Angebote, je nachdem um welchen Unternehmensbereich es geht. Dort sieht Peter die Stärken von dem Angebot, das Microsoft seinen Kunden bietet.

Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?

ChristophbVideoWenn es um Identitäten geht, kommen wir immer wieder zurück zum Azure Active Directory. Dort laufen die Fäden zusammen, egal ob es um Office 365, Windows Intune oder Dynamics CRM geht. Es muss einmal ein Cloud Identitäts Management aufgesetzt werden und diese Identität können dann nicht nur alle Microsoft Online Dienste verwenden, sondern auch andere Software as a Service Dienste wie z.B. Dropbox. Insgesamt stehen zur Zeit 2.400 andere Anbieter in dem Portal von Azure und es kommen ständig weitere dazu. Die Herausforderung bei der Überlegung einer Umstellung des Identitäts Management ist: Was ist die autoritative Quelle für die Benutzeridentität im Unternehmen? Bei vielen Unternehmen kann es vorkommen, dass mehrere Quellen existieren. Die Übernahme aus dem Microsoft Active Directory ist die einfachste, aber auch andere Verzeichnisse können angebunden werden. Christoph gibt einen kurzen Ausblick was in Zukunft kommen wird.

Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment

KimKVideoKim hat drei Jahre lang Kunden bei dem Deployment nach Office 365 unterstützt. Sie hat also jede Menge praktische Erfahrungen, die sie in ihre Session einbringen kann. Der Schwerpunkt in ihrem Vortrag war die Veränderung eines Office 365 Pro Plus Deployments aufzuzeigen im Gegensatz zu einer Installation über MSI. Ein wichtiger Punkt für die Kunden ist die Realisierung der Installation aus den internen Unternehmensressourcen anstatt aus dem Internet. Genauso hat sie die lizenztechnischen Fragen, die dabei auftreten betrachtet. Sie zeigte wie mit Office 365 auch eine Remote Desktop Lösung im Unternehmen eingesetzt werden kann. Meine Frage worauf ein Kunden besonders achten sollte, beantwortete sie mit der Betrachtung des Updates, da dort nur noch die Deltas geupdatet werden und nicht mehr das gesamte Produkt. Obwohl Office Pro Plus auf den Rechnern der Kunden läuft, also nur für die Installation, die Updates und zur Lizenzbestätigung ab und an einen Internet Verbindung benötigt, gibt es doch anfangs Skepsis gegenüber dem Produkt. Der Gedanke jedoch, dass dies die letzte Migration zu einem Office Produkt ist, überzeugt die Administratoren. Kim hat ein sehr schönes Bild dafür verwendet. Betrachten wir die Migration von Office 2003 zu Office 2007, dann ist das wie wenn ein Bergsteiger vor einem Berg steht und bis an die Spitze kommen muss. Mit Office 365 Pro Plus gehen die Mitarbeiter immer mal wieder eine kleine Stufe einer Treppe herauf. Dafür ist es natürlich wichtig, dass die Schnittstellen zu den externen Anbindungen konstant bleiben. Zuletzt sprechen wir noch ein bisschen über Lizenzen und die Verantwortung der richtigen Lizenzierung, die sich durch Office 365 Pro Plus von dem Kunden hin zu Microsoft verlagert, wenigstens in meinen Augen.

Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

AntonSVideoAnton ist ein alter Hase was Office 365 betrifft. Angefangen hat er bei der Migration von BPOS (Business Productivity Online Suite – basierend auf den 2007 Serversystemen) nach Office 365. Sein Schwerpunkt im Vortrag war das Mobile Device Management (MDM), dass im Laufe des 1. Quartals in den Enterprise Plänen zur Verfügung stehen wird. Der Zugriff von mobilen Geräten auf die Daten des Unternehmens wird Nativ aus dem Portal zentral gesteuert. Ich erzähle von einem Kundenbeispiel, wo ein Unternehmen keine Cloudlösung einsetzen wollte. Aus dem Bedarf der Mitarbeiter heraus, gingen diese dazu über Daten über Dropbox zu bearbeiten. Das Unternehmen verlor so die Kontrolle zu entscheiden, welche Daten und Informationen am Ende des Tages in der Cloud stehen. Es ist also sinnvoll sich als Unternehmen Gedanken darüber zu machen, wo, wann und aus welchem Grund die Mitarbeiter mobile Zugriff auf die Daten benötigen. Wenn wir von dem Mobile Device Management (MDM) sprechen, dann geht es um drei wesentliche Funktionen die im Unternehmen gesteuert werden können.

  1. Nur registrierte Geräte werden zugelassen
  2. Damit einhergehend müssen die Geräte die Unternehmensrichtlinien erfüllen, wie auch immer diese Aussehen
  3. Remote Wipe, also das selektive entfernen von Daten auf den Geräten der Benutzer

Viel Spaß beim Schauen der Videointerviews. Es lohnt sich.

Videointerview: Patrick Lamber Yammer Development

Wer hatte Recht? Ging es bei Patrick Lamber´s Session auf der Office 365 Konferenz im Januar, um die Anpassungen innerhalb von Yammer oder die Nutzung der Schnittstelle in Yammer, damit es für andere Anwendungen nutzbar wird? Natürlich hatte Carsten Recht und es ging um den letzteren Aspekt. Ich persönlich nutze Yammer inzwischen viel. Mehr als Twitter oder Facebook. Auf der einen Seite erkenne ich den Nutzen, denn viele Informationen, die ich Suche finde ich dort leichter, schneller und vor allem mit relevanterem Inhalt, als über Suchmaschinen. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer mit vorzustellen, wo sich all die Möglichkeiten, die Yammer bietet, nutzbringend im Unternehmen integrieren lassen. Also fragte ich einfach Patrick. Er hatte sich für das Thema in seinem Vortrag entschieden, weil es ihm unglaublich viel Spaß macht. Bisher gibt es auf dem Markt auch noch nicht so viele Lösungen, die Yammer integrieren. Seine Zielsetzung war es in seinem Vortrag, das Potential von Yammer für Entwickler aufzuzeigen.

PatrickLVideoIn dem Videointerview bringt er das Beispiel das CRM (Customer Relationship Management) mit Social Feeds von Yammer zu erweitern. So kann für den Kunden eine Gruppe in Yammer angelegt werden, wo sich alle am Projekt Beteiligten gemeinsam austauschen. Doch statt in Yammer zu gehen, können sie es integrierte in ihrem CRM direkt sehen und darauf reagieren. Microsoft zeigt ja zur Zeit mit seinen Anbindungen von Yammer in SharePoint, wie das genau aussehen kann. Doch darauf ist Yammer nicht allein begrenzt. Grundsätzlich kann es in jedes Webportal eingebunden werden. Natürlich kam bei mir gleich die Frage auf, wenn ich Daten herauslesen kann aus Yammer in eine andere Anwendung, stellt das nicht ein Sicherheitsrisiko dar? Die Authentifizierung für das Auslesen der Daten erfolgt über Identität des Benutzers, daran sind dann auch die Zugehörigkeit zu Netzwerken und Gruppen gebunden.

Zuletzt sprechen wir das Thema an, was sich durch die Cloud in der Entwicklung von Software verändert hat. Zum einen sind die Möglichkeiten viel größer. Zum anderen müssen Standards viel intensiver beachtet werden. Vor kurzem las ich im Internet etwas zu den Diskussionen, wie Software in Zukunft sicherer programmiert werden können. Konzentriert auf den Zweck der App z.B. die Steuerung der Rollläden in meinem Haus, achten viele Programmierer gar nicht darauf, dass diese Software missbraucht werden kann. Denn auch diese Software bedient sich dem Internet. Grundsätzlich stört es mich, wenn immer die Gefahren dargestellt werden, denn der Nutzen, die Erleichterung, die hinter der Digitalisierung und ganz extrem dem Internet steht, sehe ich tagtäglich in meinem Berufs- und Privatleben. Ein Umdenkungsprozess empfinde ich als wichtig für die Programmiere, dass sie mehr Wert auf Identität, Authentifizierung legen. Ich denke in anderen Berufszweigen ist es vollkommen normal, dass ein Produkt geprüft und zertifiziert werden muss. Ob das ein gangbarer Weg für die IT ist, wird sich zeigen.

Link:

Das Youtube-Video:

Videointerview: René M. Rimbach Bereitstellung von Office 365 in einer VDI Umgebung

ReneRVideoViele Unternehmen setzen Thin-Clients im Unternehmen ein. Auf einem Server werden die Office Anwendungen zentral zur Verfügung gestellt und über die Remotedesktopservices kann der Benutzer das Office benutzen ohne die Software lokal auf seinem Rechner zu installieren. In seinem Vortrag auf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand, widmete sich René diesem Thema. René gehört zum Microsoft Student Partner Programm und neben den Schulung, sowie Zertifikate, die die Studenten erwerben können ist es ihre Aufgabe, ihr erworbenes Wissen an die Kommilitonen weiterzugeben. Mit den ersten Schritten in die Selbstständigkeit mit der Rimbach IT-Systems arbeitet er nun für mittelständische Unternehmen. Was macht das Thema VDI noch so spannend? Zum einen ist es die Lizenzierung auf die die Kunden im Zusammenhang mit Office 365 acht geben müssen. Nur noch ab dem E3 Plan oder mit Office Pro Plus ist es mögliche die Lizenzen über Remotdeskoptdienste zur Verfügung zu stellen.

Hier erwischt mich immer die veränderten Namen. VDI ist die Virtuelle Desktop Infrastructure, ein Begriff, den wir vor allem in Umgebungen finden, wo Citrix eingesetzt wird. Als Remotdeskoptdienst wird der frühere Terminaldienst von Microsoft bezeichnet. Der Zugriff auf eine anderen Rechner/Server über den eigenen Client. Wichtig ist, in beiden Fällen wird das Office zentral zur Verfügung gestellt ohne das die Software auf dem Rechner, der Office nutzt, installiert wird. Ich muss bei der Installation von Office für eine VDI verschiedenes beachten. Welche Probleme auftreten können und wie ein solche Umstellung am optimalsten geplant werden kann, war ein Schwerpunkt bei dem Vortrag von René.

 Links

Das Youtube-Video:

Videointerview: Michael Kirst-Neshva Sicherheit durch die Cloud mit Office 365 und Azure

Immer wieder hören wir als Kritik, dass die Cloud keine sichere Lösung ist. Wer sich wie Michael, im Umfeld großer Unternehmen bewegt, empfindet das anders. In seinem Vortrag auf der Office 365 Konferenz, die vom 09.-10.01.2015 in Köln in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand, zeigte Michael auf, wie die Cloud für mehr Sicherheit im Unternehmen genutzt werden kann. Doch zuerst einmal, klären wir den Zusammenhang zwischen Office 365 und Azure. Azure ist eine Plattform die verschiedene Dienste anbietet (jede Menge sogar davon), genauso ist Office 365 eine Plattform mit Diensten, die über das Internet zur Verfügung stehen. Die Benutzerverwaltung von Office 365 ist ein Dienst, der in Azure läuft. Genauso Active Directory Premium oder das Rights Management, auf das wir mit Office 365 zugreifen bzw. welches wir dazu buchen können.

MichaelKVideoWas sind denn Dienste oder Funktionen mit denen ich mehr Sicherheit in der Cloud erhalten kann? Das sind z.B. die Mulitfaktorauthenifikation, der Azure Applikation Proxydienst, dedizierte Gruppe, Data Loss Preventation, Encryption und vieles mehr, was bereits da ist oder noch kommt. Wichtig ist, dass die Benutzer Schrittweise an das Thema Sicherheit herangeführt werden. Alternative übernimmt das der Administrator, indem er eine Regel anlegt, dass bestimmte Informationen, die das Unternehmen verlassen grundsätzlich verschlüsselt werden. In diesem Fall schickt der Benutzer eine E-Mail einfach los und durch die DLP Regel wird die E-Mail automatisch verschlüsselt. Eine andere Möglichkeit sind Templates, die für Outlook vorbereitet werden können und die dem Benutzer zur Verfügung stehen, wenn er Sicherheitssensible Daten per E-Mail übermitteln möchte.

Möchte ein Unternehmen die bekannten Technologien im Unternehmen ohne Clouddienst einsetzen, sind Investitionen notwendig. Hardware und Software muss gekauft werden. Der Einbau in die Infrastruktur, die Pflege, die Schulung der Administratoren und der Benutzer stehen ebenfalls auf der Kostenseite. Das ist der Grund, weshalb viele Unternehmen sich inzwischen Office 365 genauer ansehen. Office 365 bietet eine fertig installierte Plattform, in der diese Funktionen aktiviert werden, damit sie der Benutzer verwenden kann. Der Aufwand für den Administrator ist überschaubar. Es geht vor allem um das Verständnis der Funktionen, wo diese im Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden und welche Konsequenzen es auf die Arbeitsabläufe hat. Was Michael begeistert ist, dass das Active Directory Premium jetzt, ab einem E3 Plan, dazu gebucht werden kann. Vorher war diese Option nur für Kunden mit einem Enterprise Agreement einsetzbar.

Verschlüsselung der Daten on Rest in den Rechenzentren von Microsoft ist eine Erweiterung des Office 365 Services, der ohne viel Aufsehen hinzugekommen ist, für alle Kunden und es basiert auf der BitLocker-Technologie. Dabei geht es darum, dass Daten auf einer Festplatte verschlüsselt abgelegt werden, so dass diese auch bei einem Zugriff auf die Hardware nicht entschlüsselt werden können. Davon unabhängig ist, dass die Daten, die Benutzer hoch oder runterladent z.B. in einer SharePoint Bibliothek verschlüsselt werden müssen, wenn sie sicherheitssensible Daten enthalten.

Zum Abschluss: Michael und Raphael werden in Köln noch eine Office 365 Pills im April organisieren und außerdem stellen sie reale Usertreffen auf die Beine, die in regelmäßigen Abständen Abends im Raum Köln stattfinden sollen und sogar Mini-Workshops beinhalten können.

Empfehlenswerte kostenlose Kurse zu dem Thema auf der Microsoft Virtual Academy:

Link

Das Youtube-Video: