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NICHT VERWENDEN!

Microsoft Azure: Portal

In diesen Blog Post möchte ich das Portal von Microsoft Azure vorstellen. Doch zunächst, was ist Microsoft Azure überhaupt?
Microsoft Azure stellt Nutzern unterschiedliche Dienste, Anwendungen und Datenbanken zur Verfügung. Azure ist eine skalierbare Anwendungsplattform für die Microsoft-Cloud. Sie ermöglicht das Auslagern und Speichern von Daten in der Cloud.  Azure wird durch Microsoft kontinuierlich weiterentwickelt und sneue Dienste zur Verfügung gestellt.

Über das Portal von Azure können Administratoren auf die meisten Azure Feature zugreifen, von dort aus werden die Dienste und Anwendungen verwaltet.

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Wir sind ein Team

female rock climber climbs on a rocky wall

Klettern mit “Aegir”

Starten wir diesen Blogpost mit einer kleinen Textpassage aus dem Rohentwurf meines Romans: “Aus dem Schatten”, der im Frühjahr 2016 erscheinen wird. Kurz zum Setting: Stefanie, die bei Aegir Office 365 einführen soll, hat nach ihrem ersten Workshoptag beschlossen, die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz kennenlernen zu wollen. Dazu sollen sie sich ein Thema herauspicken, das ihnen besonders unter den Nägeln brennt. In diesem Fall handelt es sich um den Vertrieb. Während Claus, der Vertriebsleiter, vor Allem für die großen Ketten zuständig ist wie z.B. Globetrotter, liegt Sebastians Schwerpunkt bei den individuellen kleinen Outdoorläden, häufig inhabergeführt. Beide wollten den Gesprächstermin zusammen mit Stefanie machen.

»Interessant. Kommen wir zu euch Zweien, ihr wolltet den Termin zusammen mit mir machen. Warum?«

»Unser Aufgabenbereich ist derselbe, nur der Kundenbereich unterscheidet sich. Doch uns geht es, wie schon gestern besprochen, um zwei wesentliche Aspekte. Der Erste ist eine verbesserte Kommunikation in der Abteilung in Bezug auf den internen und externen Vertrieb, damit einhergehend die Pflege der Kundenbeziehung. Das Zweite ist die Koordination der Termine. Wir sind so viel unterwegs, dass es schwer ist, einen gemeinsamen Tag zu finden, wo wir die Strategie besprechen können. Das ist etwas, dass kontinuierlicher stattfinden soll, vielleicht auch ohne, dass wir uns persönlich sehen.«

»Dir ist klar, dass es schwierig ist, eine Kultur, die bisher aus einem Büro mit persönlichen Kontakten bestand in eine Digitale zu überführen?«

Claus schmunzelte. »Du bist keine besonders geschickte Vertrieblerin. Statt auf die positiven Möglichkeiten hinzuweisen, steigst du direkt mit Bedenken ein.«

Sebastian lachte. Stefanie zog die Nase kraus und rieb mit den Fingern darüber. Sie kannte ihre Schwäche nur zu gut.

»Mir ist es lieber, wir diskutieren offen, welche Möglichkeiten ihr seht, anstatt euch voller Euphorie von den Funktionen vorzuschwärmen, in dem Bewusstsein, dass die Mitarbeiter entscheiden, ob es am Ende genutzt wird oder nicht. Aber schauen wir uns erst einmal an, wie ihr bisher eure Aufgaben erledigt. Ich stelle meine Fragen und in den nächsten Tagen, versuchen wir herauszuarbeiten, was sich bei euch umsetzen lässt und was die Mitarbeiter motivieren kann, mit diesen Schritt mit euch zu gehen.«

»Du meinst, wenn es ein Vorteil gibt, der direkt spürbar ist und etwas das bisher zu Problemen geführt hat, jetzt funktioniert?«

»Ja, genau so, Sebastian. Positive Erlebnisse erhöhen allgemein die Bereitschaft, etwas zu verändern.«

Die nächsten eineinhalb Stunden sah sie sich die Arbeitsweise an und warf einen Blick auf die bisher eingesetzten Tools für den Vertrieb mit den Möglichkeiten, die sie boten.

Wichtige Anmerkung: Denkt bitte daran, das hier ist eine fiktive Geschichte, auch wenn sie für mich beim Schreiben immer sehr real ist. Der Auszug ist weder lektoriert noch korrigiert, die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ihn in dem Roman später so wiederfindet also verschwindend gering.

Ausgangssituation:

Die Vertriebler von Aegir sind viel unterwegs. Ein Austausch innerhalb der Niederlassungen in den verschiedenen Ländern soll regelmäßig erfolgen. Auch wenn sich die Strategie für ein Land auf ein Anderes nicht einfach so übertragen lässt weil deren Kultur sowie Mentalität unterschiedlich sind, öffnet der interkulturelle Austausch neue Horizonte. Selbst innerhalb Deutschlands fühlen sich die Vertriebler oft als Einzelkämpfer und da nutzt auch die Kommunikationsinsel in der Mitte des Vertriebs nichts, denn nur selten treffen sich die Kollegen persönlich in den Büros.

Sebastian ist im Ruhrgebiet unterwegs, um in den Outdoorläden die neue Kollektion von Aegir vorzustellen. Auf seinem Handy hat er die App Groups installiert. Er bekommt eine Mitteilung von seinem Kollegen, dass er die Präsentation für die Kollektion 2016 überarbeitet hat. Als er bei dem Kunden ankommt, checkt er kurz noch das Notizbuch, da er sehen möchte, ob es zu der neuen Präsentation auch noch neue Informationen gibt. So ist er bestens für seinen Termin vorbereitet. Damit er in Zukunft die monatlichen virtuellen Vertriebsmeetings nicht verpasst, übernimmt er den Termin aus dem Gruppenkalender in seinen eigenen.

Wie macht Sebastian das alles?

Auf seinem iPhone hat sich Sebastian die App Groups heruntergeladen und mit seinem Firmenaccount verknüpft. Nachdem er sich mit seinem Office 365 Firmenkonto angemeldet hat, findet er in der Übersicht alle Gruppen in denen er Mitglied ist. Er kann zudem auch neuen öffentlichen Gruppen beitreten, die er über die Suche gefunden hat. Je nach Einstellung, entscheidet er für jede Gruppe ob er Mitteilungen als Push-Nachricht erhalten möchte oder ob es ihm reicht sie in seinem Eingang zu sehen. Dank der App hat er Zugriff auf die Dateien der Gruppe und auch auf das Notizbuch. Je nach Konfiguration kann er das Notizbuch auch mit seiner OneNote App auf dem Handy synchronisieren.

Für dich kurz notiert:

  • Derzeit ist es nur möglich einen Firmenaccount über die Group-App zu managen
  • Es gibt bisher leider keine gemeinsamen Kontakte -> Bitte dieses Feature bei Uservoice für die App eingeben oder dafür stimmen
  • Das Notizbuch der Gruppe lässt sich mit der OneNote App verbinden und wenn du dann auf das Notizbuch in der Groups App klickst wirst du dorthin geleitet. Möchtest du das nicht, wirst du auf die SharePoint Seite deiner Gruppe weitergeleitet
  • Innerhalb der App findest du auch die Dateien deiner Gruppe
  • Über Powershell kann die Verwendung der Group App für einen Benutzer oder auch das gesamte Unternehmen gesperrt sein.

Verwendete Technik:

  • Groups App für das iPhone
  • Verfügbar für alle Office 365 Pläne Business  Enterprise eventuell nicht Business Essential
  • Outlook 2016 und OWA
  • OneNote
  • Onedrive
  • Serverstruktur: Exchange Online
  • Funktionalitäten abhängig vom Plan

Du möchtest Groups verwenden? Dann schau doch einfach in deinem Outlook Client nach, ob dir diese Funktion angeboten wird. Allerdings gilt das nur für Clientanwendungen, die mit Exchange Online verbunden sind, nicht für Exchange On-Premise. Dir steht die Funktion nicht zur Verfügung, aber du möchtest sie dennoch mal testen? Dann erstelle dir doch einen Testaccount von deinem optimalen Office 365 Plan. Und denke bitte daran uns dort als Partner einzutragen, denn so erhalten wir eine kleine Provision von Microsoft und können darüber unseren Blog finanzieren.

Wenn du den Blogbeitrag über den Cloud Adventskalender 2016 liest, kannst du durch die Beantwortung der Frage meinen aktuellen Thriller: Im Netz der NSA – gewinnen. Na? Worauf wartest du noch?

Screenshots:

Social Media mit Office 365

2015-AusdemSchattenIn meinem Roman: “Aus dem Schatten”, der im Frühjahr 2016 erscheinen wird, führt Stefanie Office 365 im Unternehmen ihres Vaters ein. Während der Fokus bei dem Roman selbstverständlich auf den Konflikten liegt: uneheliche Tochter, Vater, Halbgeschwister und eine Lovestory; erarbeitet Stefanie in der Geschichte aber auch verschiedene Einsatzszenarien mit der Workshopgruppe. In den nächsten Blogposts auf Himmlische-IT möchte ich euch diese Szenarien vorstellen. Übrigens der Arbeitstitel von dem Roman war “Himmlische-IT“, musste aber dann “Aus dem Schatten” weichen, weil er einfach besser zu der Geschichte passt.

Beginnen wir mit dem Unternehmen Aegir (FIKTION).

Es ist ein Textilunternehmen für Outdoorkleidung, die sich durch eine hohe Qualität auszeichnet. Die Kunden schätzen bei ihren Aktivitiäten die Funktionalität und das sie nicht als Werbeträger durch ein sichtbares Markenzeichen an der Kleidung, missbraucht werden. Der Zielkunde ist selbstbewusst und sportlich, wie das Unternehmen und seine Mitarbeiter — egal in welcher Abteilung sie arbeiten. Viele der Angestellten nehmen an sportlichen Wettkämpfen teil. Entweder nur aus reinem Spaß oder sogar mit Ehrgeiz. Sie tragen die Klamotten ihres Unternehmens, weil sie für ihre Aktivitäten optimal sind und sie so auch für die Herstellung Feedback geben können. Dafür sponsort Aegir die Wettkämpfe.

Das Marketing wünscht sich für die Zukunft, dass die Mitarbeiter ganz simple von ihren individuellen Erlebnissen mit ihren Lieblingsstücken berichten können. Ohne dafür Neues lernen zu müssen. Ohne großen Zeitaufwand. Direkt von der Veranstaltung, mit dem Bildern auf dem Handy, soll eine Geschichte entstehen, die auf den sozialen Kanälen geteilt werden kann.

Ausgangssituation:

Fanny (fiktiver Charakter aus dem Buch) geht gerne Mountainbiken und Wandern. Ihr Job im Usersupport von Aegir fordert sie und oft weiß sie selbst nicht, ob sie mit den ständigen Veränderungen klar kommt. Deshalb geht sie in ihrer Freizeit an ihre Grenzen und darüber hinaus. Die Erfolgserlebnisse helfen ihr sich den Herausforderungen bei der Arbeit zu stellen.

Von ihrer 67 Km Wanderung in zehn Stunden, hat sie Fotos gemacht, die sie nun mit ihren Kollegen und auch den Kunden von Aegir teilen möchte. Sie ist stolz auf ihre Leisung und begeistert von den Materialien der Kleidung, die sie bei dem Wettbewerb getragen hat. Die Jacken hielten sie warm und trocken, trotz Dauerregen und schwitzen. Die Schuhe gaben Halt auch bei glitschigem Gerölluntergrund und ihre Füße blieben durch die Socken blasenfrei. Völlig am Ende, im Hochgefühl der Leistung, hält sie alles schnell fest. So kann sie sich ihren eigenen Erfolg vor Augen führen und ihn gleichzeitig mit der Welt teilen.

Wie macht Fanny das?

Auf ihrem iPhone hat sie sich die App Sway heruntergeladen und mit ihrem Office 365 Firmenaccount verknüpft. Die Überschrift ist schnell gefunden, die Bilder mit ein paar Klicks hochgeladen. Der Text, dank smarter Wortvorschläge, schnell geschrieben. Und schon kann sie es nicht nur mit ihren Kollegen teilen, sondern direkt mit der Welt.

Für dich kurz notiert:
  • Damit die App auf die Fotobibliothek des Smartphones zugreifen kann muss du die Erlaubnis dazu erteilen — diese kannst du jederzeit wieder löschen (iPhone)
  • Design-Vorschläge sind in der Smartphone App nur reduziert vorhanden
  • Einstellungsempfehlung zum Upload – BITTE aufpassen – denn ein 20 MB allein an Bildern in meinem kleinen Sway, zieht schon was von eurer Monatsflatrate – WLAN anhaken -> das Sway liegt direkt auf eurem Onedrive nach dem Upload und kann auch da bearbeitet werden.
  • Ob die Einstellungsmöglichkeiten mit dem Teilen später durch den Administrator des Unternehmens kontrolliert wird, kann ich noch nicht sagen -> fände ich persönlich blöd.
  • Andere Sortierung der Bilder. Finger längere Zeit auf dem Bild lassen, bis es blass wird, dann dorthin schieben wo du es haben möchtest.
  • Einzelne Wörter lassen sich ebenfalls hervorheben. Das seht ihr im fertigen Sway

Und hier geht es zum Sway:

Verwendete Technik:

  • Sway App für das iPhone
  • Verfügbar in allen Office 365 Plänen und auch im Windows Live Konto
  • App kann derzeit nur eine Identität verwalten sprich mit einem Konto verbunden werden.
  • Azure Mediadienst sorgt dafür, dass die Inhalte in den optimalen Formaten für die Endgeräte zur Verfügung stehen — je nachdem mit welchem Gerät sich das Sway angeschaut wird.

Du möchtest selbst Sway testen? Dann erstelle dir doch einen Testaccount von deinem optimalen Office 365 Plan und denke daran uns als Partner einzutragen, so erhalten wir eine kleine Provision von Microsoft und können darüber unseren Blog finanzieren.

Wenn du den Blogbeitrag über den Cloud Adventskalender 2016 liest, kannst du durch die Beantwortung der Frage meinen aktuellen Thriller: Im Netz der NSA – gewinnen. Also auf geht´s

Screenshots:

Schnell noch zur Office 365 Konferenz 08.-09.01.2016 anmelden

bannerkonferenzSeit heute morgen könnt ihr Euch für die nächste Office 365 Konferenz vom 08.01-09.01.2016 in Köln anmelden. Es sind nur noch wenige Tickets übrig! Bitte achtet darauf, dass die Konferenz kostenfrei ist, dass Ihr aber bei Nichterscheinen 99,- Euro zahlen müsst. Gebt daher den Platz wieder rechtzeitig frei, damit wir die Leute auf der Warteliste nachrücken lassen können.

Ich freue mich wieder auf ein interessantes, spannendes Event mit Euch und natürlich sprechen wir auch über die “deutsche” Cloud, eine Session die mein MVP-Kollege Raphael Köllner halten wird, der ja Hauptberuflich Anwalt ist.

Deutsche Rechenzentren für die Clouddienste von Microsoft

Heute in Berlin bei der Pressekonferenz

Satya Nadella: Heute in Berlin bei der Pressekonferenz.

Heute hat Satya Nadella, CEO von Microsoft Corporation, in Berlin bekanntgegeben, dass es zwei Rechenzentren für die Microsoft Cloud Services in Deutschland geben wird. Das Hauptrechenzentrum wird in Frankfurt am Main stationiert sein, dass Spiegelrechenzentrum in Magdeburg. Beide Rechenzentren werden von der T-System als unter dem deutschem Recht operierneder Datentreuhänder betrieben. Die Technik kommt von Microsoft, so dass ich davon ausgehen, dass sowohl die Sicherheitstandards, als auch Zertifizierungen, die für die bisherigen Rechenzentren in Dublin und Amsterdam gelten auch für diese angestrebt werden.

Die Kommunikation zwischen den Rechenzentren läuft über ein privates Netzwerk. In diesem Fall kann ich mir auch vorstellen, dass Kunden, bei Bedarf eine Expressroute als Anbindung zu den Rechenzentrum in Frankfurt erwerben können. All das ist natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden. Die “deutschen” Cloudservices werden einen höheren Preis aufweisen, als die bisherigen Microsoft Cloud Service Angebote. Kunden können in Zukunft wählen, wo sie ihre Daten liegen haben möchten. Auch bestehenden Kunden wird sukzessive die Möglichkeit geboten zu wechseln, mit dem entsprechenden monatlichen Mehrpreis für die Serviceangebote.

Bis alle Dienste von Deutschland angeboten werden können wird es noch eine Weile dauern. Die Ausrollung soll ab Mitte 2016 erfolgen.

Hier ein Video, dass die wichtigsten Fakten zusammenfasst:

Danke an meinen MVP-Kollegen Raphael Köllner für den Link zu dem Video. Danke an Carsten für das Foto von Satya Nadella, der Live in Berlin dabei sein durfte.

Links:

 

 

Microsoft Ignite 2015 mit Julia White

20150824-Julia2Als ich meinen amerikanischen MVP-Lead Kady spontan fragte, ob ich auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago ein Interview mit Julia White, General Manager Office, machen dürfte, glaubte ich nicht wirklich, dass das klappen würde. Immerhin war die Ignite dieses Jahr das einzige, richtig große Event von Microsoft. Neben dem Top-Management waren unglaublich viele Produktmanager da, womöglich sogar alle; sie standen in Sessions und auf dem Stand für Informationen zur Verfügung. Als dann eine Zusage kam, war ich erst einmal fassunglos. So richtig konnte ich es nicht glauben — bis ich mit meiner Kamera hinten im abgesperrten Bereich , wo die Besprechungsräume lagen, stand. Entsprechend nervös war ich beim Start des Interviews.

Julia ist mir total sympathisch. Sie ist so ein echte quierliger Rotschopf, mit unglaublich viel Energie. Den Tag zuvor hatten wir uns bereits bei der “Women in IT” – Veranstaltung gesehen, wo ich fasziniert zuhörte, mit welchen Problemen manche Frauen in ihrem Berufsleben zu kämpfen haben. Da für mich von Anfang an klar war, dass ich mich selbstständig mache, nahm ich meine festangestellten Jobs recht locker. Schließlich waren sie nur ein Zwischenstopp auf meinem eigentlichen Ziel — das eigene Unternehmen.
Deshalb interessierte mich dann auch als erstes wie Julia zu ihrem Job bei Microsoft gekommen ist; immerhin hat sie Psychologie und Kommunikationswissenschaften studiert und keine Informatik.

Spannend auch für mich zu wissen, wie sich ihr Leben durch Office verändert hat. Das Interview hörte ich mir schon mehr als einmal an. Obwohl nur knapp zehn Minuten lang, stecken hier jede Menge Informationen und Ideenansätze drin. Einiges davon verwende ich meinem neuen Roman, den ich im Dezember 2015 veröffentliche und dessen Arbeitsname zur Zeit lautet: “Himmlische-IT – eine zweite Chance”. Er handelt diesmal von einer jungen Consulterin, die in dem Unternehmen ihres Vaters Office 365 einführt und sowohl beruflich, als auch in der Liebe vor einer Herausforderung steht. Doch zurück zu Julia. Es sind zwei wichtige Bausteine, die die Vision von Office in den nächsten Jahren prägen. Die Eine ist, dass die Interaktion mit dem Computer völlig natürlich erfolgen soll. Ich denke weder über Technik nach, noch über Probleme; sondern nutze die gebotenen Möglichkeiten. Ja ich weiß, dass hört sich völlig utopisch für uns ITler an, die doch ständig mit Fehlern, Abstürzen und Problemen zu kämpfen haben. Jedoch besitze ich seit Neustem ein aktuelles technisches Beispiel, bei dem ich nie drüber nachdenke und was tagtäglich für mich arbeitet: Mein Withings Activité Pop.

Eine Uhr an meinem Handgelenk, die meine sportlichen Aktivitäten sowie das Schlafen erfasst, sowie mich morgens mit einem sanften Vibrieren weckt.

Der zweite Baustein hängt eng mit diesem Ersten zusammen. Nie mehr Anwender für die Technologie trainieren. Diese arbeitet stattdessen für uns ohne dass wir erst dicke Handbücher wälzen, Videotutorials ansehen oder im Internet recherchieren müssen. Zugegeben, bei manchen Updates von Softwareprodukten, bekomme ich eher das Gefühl es wird schwieriger als leichter. Wohingegen ich z.B. Sway intuitiv für meine Bedürfnisse direkt einsetzen konnte. Für mich im Moment DAS Beispiel für eine moderne App. Dazu gibt es auch einen Blogpost mit dem Interview von David. Warum ist das  zur Zeit eine Vision bei Office?

Weil Office aufgrund seinem langjährigen Bestand in der modernen Arbeitswelt ein großes Erbe mit sich herumschleppt. Da gibt es die Tastenkombinations-Virtuosen, die natürlich weiterhin möchten, dass alles so möglich ist wie bisher. Zu jedem Release finden wir Fans, Menschen die sich lange in die Versionen eingearbeitet haben und den Weg nicht noch einmal gehen möchten. Veränderung bedeutet Umstellung, Anstrengung und das bei all den sowieso steigenden Anforderungen, die das Berufsleben von uns fordert.

Die Frage ist, wie können wir das Erbe und die Vision zusammenbringen?

Ein Beispiel ist das Versenden von Dokumenten in Outlook 2016 . Befindet sich das Dokument auf meinem Cloud-Speicherplatz, hängt Outlook statt der Datei, einfach den Link in meine E-Mail. Natürlich kann ich das ändern, aber wieso sollte ich das? Schwupp muss ich meine Mitarbeiter gar nicht mehr trainieren wie sie einen Link versenden. Es ist einfach der moderne, optimalere Weg.

Völlig genial die Vorschlagsliste. Ich schicke eine E-Mail, wähle den Anhang aus und es erscheint eine Liste der Dokumente an denen ich zuletzt gearbeitet habe. Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich damit in den letzten Wochen schon gespart habe.

Was habt ihr Neues in Office 2016 entdeckt, was Euch das Leben erleichtert? Ich freue mich darüber zu hören.