Kerstin Rachfahl

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Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

Neue Sway App für Windows 10

Videoabspielen-DavidAm 05. August kam der Blogpost von David über die neue Sway App für Windows 10 raus. Natürlich musste ich mir diese direkt runterladen, nachdem ich mein Surface 3 auf Windows 10 umgestellt hatte. Das Ganze ist ein simpler Prozess:

  1. Im Store nach Sway suchen & herunterladen
  2. Nach dem Starten, hat sich die App direkt mit meinem Konto verbunden, in dem Fall mit meiner Live-ID und schon sah ich alle meine Sways
  3. Hinzufügen meines Office 365 SMB-Kontos
  4. Eintragen der Daten

Ich brauche jetzt also nicht mehr in einen Webbrowser zu gehen, den Privat-Modus einschalten, damit ich zwischen meinen “Sway”- Konten hin- und herwechseln kann. Stattdessen kann ich alles direkt in der Windows 10 App managen. Das Verschieben von einem Sway aus dem einen Konto in das andere, funktioniert allerdings nicht über die App. Das hängt mit den Rechten zusammen, obwohl ich es cool fände, wenn auch das klappen würde. Werde gleich mal ein Uservoice für die Idee aufmachen.

Hier mein Interview mit David Alexander, dem Produktmarketing Manager von Sway, auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago. David erzählte mir in dem Interview, wie das Produkt entstanden ist und was ihn daran so begeistert.

 

 

Microsoft Ignite 2015 mit Julia White

20150824-Julia2Als ich meinen amerikanischen MVP-Lead Kady spontan fragte, ob ich auf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago ein Interview mit Julia White, General Manager Office, machen dürfte, glaubte ich nicht wirklich, dass das klappen würde. Immerhin war die Ignite dieses Jahr das einzige, richtig große Event von Microsoft. Neben dem Top-Management waren unglaublich viele Produktmanager da, womöglich sogar alle; sie standen in Sessions und auf dem Stand für Informationen zur Verfügung. Als dann eine Zusage kam, war ich erst einmal fassunglos. So richtig konnte ich es nicht glauben — bis ich mit meiner Kamera hinten im abgesperrten Bereich , wo die Besprechungsräume lagen, stand. Entsprechend nervös war ich beim Start des Interviews.

Julia ist mir total sympathisch. Sie ist so ein echte quierliger Rotschopf, mit unglaublich viel Energie. Den Tag zuvor hatten wir uns bereits bei der “Women in IT” – Veranstaltung gesehen, wo ich fasziniert zuhörte, mit welchen Problemen manche Frauen in ihrem Berufsleben zu kämpfen haben. Da für mich von Anfang an klar war, dass ich mich selbstständig mache, nahm ich meine festangestellten Jobs recht locker. Schließlich waren sie nur ein Zwischenstopp auf meinem eigentlichen Ziel — das eigene Unternehmen.
Deshalb interessierte mich dann auch als erstes wie Julia zu ihrem Job bei Microsoft gekommen ist; immerhin hat sie Psychologie und Kommunikationswissenschaften studiert und keine Informatik.

Spannend auch für mich zu wissen, wie sich ihr Leben durch Office verändert hat. Das Interview hörte ich mir schon mehr als einmal an. Obwohl nur knapp zehn Minuten lang, stecken hier jede Menge Informationen und Ideenansätze drin. Einiges davon verwende ich meinem neuen Roman, den ich im Dezember 2015 veröffentliche und dessen Arbeitsname zur Zeit lautet: “Himmlische-IT – eine zweite Chance”. Er handelt diesmal von einer jungen Consulterin, die in dem Unternehmen ihres Vaters Office 365 einführt und sowohl beruflich, als auch in der Liebe vor einer Herausforderung steht. Doch zurück zu Julia. Es sind zwei wichtige Bausteine, die die Vision von Office in den nächsten Jahren prägen. Die Eine ist, dass die Interaktion mit dem Computer völlig natürlich erfolgen soll. Ich denke weder über Technik nach, noch über Probleme; sondern nutze die gebotenen Möglichkeiten. Ja ich weiß, dass hört sich völlig utopisch für uns ITler an, die doch ständig mit Fehlern, Abstürzen und Problemen zu kämpfen haben. Jedoch besitze ich seit Neustem ein aktuelles technisches Beispiel, bei dem ich nie drüber nachdenke und was tagtäglich für mich arbeitet: Mein Withings Activité Pop.

Eine Uhr an meinem Handgelenk, die meine sportlichen Aktivitäten sowie das Schlafen erfasst, sowie mich morgens mit einem sanften Vibrieren weckt.

Der zweite Baustein hängt eng mit diesem Ersten zusammen. Nie mehr Anwender für die Technologie trainieren. Diese arbeitet stattdessen für uns ohne dass wir erst dicke Handbücher wälzen, Videotutorials ansehen oder im Internet recherchieren müssen. Zugegeben, bei manchen Updates von Softwareprodukten, bekomme ich eher das Gefühl es wird schwieriger als leichter. Wohingegen ich z.B. Sway intuitiv für meine Bedürfnisse direkt einsetzen konnte. Für mich im Moment DAS Beispiel für eine moderne App. Dazu gibt es auch einen Blogpost mit dem Interview von David. Warum ist das  zur Zeit eine Vision bei Office?

Weil Office aufgrund seinem langjährigen Bestand in der modernen Arbeitswelt ein großes Erbe mit sich herumschleppt. Da gibt es die Tastenkombinations-Virtuosen, die natürlich weiterhin möchten, dass alles so möglich ist wie bisher. Zu jedem Release finden wir Fans, Menschen die sich lange in die Versionen eingearbeitet haben und den Weg nicht noch einmal gehen möchten. Veränderung bedeutet Umstellung, Anstrengung und das bei all den sowieso steigenden Anforderungen, die das Berufsleben von uns fordert.

Die Frage ist, wie können wir das Erbe und die Vision zusammenbringen?

Ein Beispiel ist das Versenden von Dokumenten in Outlook 2016 . Befindet sich das Dokument auf meinem Cloud-Speicherplatz, hängt Outlook statt der Datei, einfach den Link in meine E-Mail. Natürlich kann ich das ändern, aber wieso sollte ich das? Schwupp muss ich meine Mitarbeiter gar nicht mehr trainieren wie sie einen Link versenden. Es ist einfach der moderne, optimalere Weg.

Völlig genial die Vorschlagsliste. Ich schicke eine E-Mail, wähle den Anhang aus und es erscheint eine Liste der Dokumente an denen ich zuletzt gearbeitet habe. Ich weiß gar nicht, wie viel Zeit ich damit in den letzten Wochen schon gespart habe.

Was habt ihr Neues in Office 2016 entdeckt, was Euch das Leben erleichtert? Ich freue mich darüber zu hören.

Himmlische-IT Podcast Folge 40: Project Online mit Torben Blankertz

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Endlich haben es Torben und ich geschafft, unseren gemeinsamen Podcast zu Project Online aufzunehmen. Abgesehen von diversen Terminabstimmungen, krankheitsbedingten Ausfällen und Verschiebungen, kam es diesmal noch zu einer speziellen Herausforderung. Ich hatte mir das Soundsystem von meinem Surface 3 zerschossen, was dazu führte, dass unsere Leitung über Skype ständig zusammenbrach. Aber Torben hatte mit mir eine Engelsgeduld und so kann ich heute den Podcast Online stellen.

HIT_F40_BildIch habe ja so überhaupt keine Ahnung von Project oder gar Project Online. Der Gedanke ein Projekt in klitzekleine Einheiten zu zerstückeln, Aufgaben zu verteilen, einen Zeitplan zu erstellen, jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken. Dabei ist es ein geniales Werkzeug und für viele Firmen ein muss, für eine erfolgreiche Auftragsabwicklung. Ein Unternehmen kann seine Aufträge besser im Auge behalten, Ressourcen sinnvoll einsetzen, frühzeitig Engpäße erkennen und gegensteuern. Project kann selbst für ein Ein-Mann/Frau-Unternehmen erfolgsreich eingesetzt werden.

Torben musste mit mir ganz am Anfang beginnen. Wir klärten also ersteinmal ab, welche Pläne in Office 365 zur Verfügung stehen. Insgesamt sind das vier Stück:

  • Project Pro für Office 365 ist die Client Variante von Project d.h. ihr installiert euch das Programm auf den Rechner und könnt sofort loslegen eure Projekte Schritt für Schritt durchzuplanen. Preis: 19,20 Euro pro Benutzer pro Monat. Achtung es ist kein Austausch oder gemeinsame Projektbearbeitung möglich. Jeder arbeitet für sich.
  • Project Online ist die Variante mit dem Project und SharePoint Server, die Benutzer können gemeinsam an Projekten arbeiten. Preis: 25,30 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Lite ist für die Benutzer gedacht, die bei den Projekten nur Zuarbeiter sind d.h. sie erledigen Aufgaben, aber sind an der Planung des Projektes oder der Überwachung nicht beteildigt. Preis 5,40 Euro pro Benutzer pro Monat.
  • Project Online mit Project Pro für Office 365 ist der größte Plan für alle Benutzer die Projekte Planen, Verwalten, Steuern und Berichte erstellen. Preis: 44,50 Euro pro Benutzer pro Monat.

Im weiteren Verlauf des Podcast erzählt uns Torben aus der Praxis, was so alles bei einer Einführung von Project zu beachten ist. Wie ihr sinnvoll startete und weshalb die Zusammenarbeit mit einem Partner durchaus interessant ist.

Links:

Videointerview mit Christoph Fiessinger zu den Themen Yammer & Groups

Videoabspielen-ChristophAuf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago im Mai , hatte ich die Gelegenheit mit Christoph Fiessinger zu sprechen. Christoph ist Product Manager Office im Marketing Team. Ich kenne ihn vor Allem aus zwei zuvor ausgeübten anderen Rollen, nämlich als Technical Product Manager für Yammer und Managing Office 365 Groups. Im ersten Teil des Interviews unterhielten wir uns über Yammer.

Mich beschäftigte die Frage, wie Microsoft es geschafft hat, in so kurzer Zeit, das Produkt in seine Welt zu integrieren. Dazu müsst ihr wissen, dass Yammer erst 2012 von Microsoft aufgekauft wurde. Christoph führt das insbesondere auf die gemeinsamen Anstrengungen der verschiedenen Teams bei Office zurück. So lag es nicht nur im Aufgabenbereich der Yammer Manager, die Integration voranzutreiben, sondern auch an anderen Teams wie z.B. dem Azure Team beim Thema Identity, welches den Eingliederungsprozess aktiv unterstützt hat. Eben weil alle an einem Strang gezogen haben, funktionierte die Integration so schnell.

Was bringt Yammer zu Office 365 und wo profitiert Yammer von Office 365?

Yammer war ein bekanntes Unternehmensnetzwerk, sozusagen eine Art Facebook für Unternehmen. Es brachte die Gedanken: Arbeiten wie ein Netzwerk, offenes Arbeiten, Teilen von Wissen und den Austausch in die Unternehmen rein. Vor Allem junge Unternehmen und Startups wendeten Yammer an.  Genial auch, dass es für jede Betriebsplattform (Microsoft, iOS, Android) direkt eine App mitbrachte. Yammer basiert auf einer einfachen Anwendung. Ich eröffne eine Gruppe, lade Personen ein und starte die Zusammenarbeit. Jeder, den das Thema interessiert, tritt der Gruppe bei und kann sich so an den Gesprächen beteiligen. All das kann inzwischen jeder, der einen entsprechenden Office 365 Plan besitzt, für sich und sein Unternehmen nutzen.

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Office 365 auf der anderen Seite, brachte ein besseres System zum gemeinsamen Datenaustausch mit Onedrive nach Yammer, genauso Instant Messaging. Yammer kann auf SharePoint Teamseiten integriert werden und ich sehe dort denselben Informationstrom, wie wenn ich mich in der entsprechenden Gruppe auf Yammer befinde. Delve, das Dashboard, das mir die für mich interessanten Informationen nach vorne bringt, was es über den Office Graph, durch meine Arbeit lernt, bringt nicht nur die Dokumente hoch, sondern auch die entsprechenden Diskussionen auf Yammer, die für mich relevant sind. So profitieren beide Systeme voneinander.

Welche Vision steckt hinter den Groups?

Anfangs verstand ich überhaupt nicht, was das Office Team mit den Groups in Outlook veranstalten wollte. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto spannender wurde das Thema. Wenn ich eine Gruppe in Outlook anlege, kann ich entscheiden, ob es eine private oder eine offene Gruppe ist, der jeder beitreten kann. Genau das kommt von Yammer. Ich kann direkt miteinander kommunizieren, bekomme eine E-Mail Adresse für die Gruppe. Es wird ein gemeinsamer Kalender angelegt und ich erhalte einen Ablageplatz für die benötigten Dokumente. Alles ohne, dass ich irgendetwas machen muss. Das System versendet auch automatisch eine E-Mail als Einladung für die Gruppenmitglieder, die erste Informationen beinhaltet; was eine Gruppe ist und wofür ich sie brauche. Jeder Benutzer kann Gruppen anlegen und so schnell für ein Team einen gemeinsamen virtuellen Arbeitsplatz schaffen.

Hier ein paar Screenshots aus meinem Office 365 SMB Plan:

Die Produktgruppe beschreibt die Vision in dem Blogpost: The Rise of Dynamic Teams.

Hier jetzt das Interview mit Christoph – es war etwas windig am Michigan See:

Outlook 2016 cooles Feature

Seit Donnerstag setze ich den Preview von Office 2016 bei mir ein. Mit Outlook stehe ich dabei auf Kriegsfuß, weil ich aus irgendeinem Grund schon zwei Mal ein neues Profil erstellen musste. Das liegt eindeutig an meinem On-Premise Exchange Konto, aber ich weiß noch nicht woran genau.

Heute stolperte ich über ein super geniales Feature, was die, von Julia White auf der Keynote der Ignite in Chicago vorgestellte Office Vision, deutlich macht. Ich wollte meiner Lektorin das überarbeitete Dokument von meinem neuen Thriller zurückschicken und was passiert?

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Mir werden die letzten 12 Dokumente angezeigt, an denen ich gearbeitet habe. GENIAL – jetzt muss ich mich nicht erst durch meine Ordnerstruktur klicken, sondern kann das Dokument einfach direkt dranhängen.

MVP-Fusion Zusammenfassung

mvp-fusion_qErst einmal vielen Dank an das Orga-Team der MVP-Fusion: Hans Brender, Holger Wendel, Peter Nowak und Raphael Köllner für die tolle Organisation, die super Informationen und Tests im Vorfeld, die aufbauenden Worte, ja und überhaupt. Ihr seid einfach Klasse!

Meine Session wird auch auf Channel 9 veröffentlicht. Den Link dazu liefere ich in diesem Blogpost nach, sobald es online ist. Allerdings fehlt der Anfang und der Sound ist schlecht. Sorry dafür, das nächste Mal verwende ich eines meiner Podcast Microfone.

Die Idee der MVP-Fusion und auch das Format finde ich genial. Da ich aufgrund meiner Familie und unserem Unternehmen, nur wenige Events im Jahr machen kann,  freue ich mich über alles was online funktioniert. Wenn Euch das Format ebenfalls zusagt, anstatt zu reisen konnte ich gemütlich an meinem Schreibtisch sitzen, dann gebt noch ein Feedback an: mvpfusion(add)rakoellner.de.

Die Frage ist ob wir eine weitere MVP-Fusion z.B. im Winter veranstalten. Dazu möchten wir wissen, welche Themen Euch interessieren würden. Ich würde mich jedenfalls freuen, ein zweites Mal dabei zu sein.

Hier findet ihr die Sways, die ich bisher für unser Unternehmen erstellt habe: Rachfahl-IT-Solutions. Die Sammlung wird ständig erweitert.

Hier findet ihr die Sways, die ich bisher für meine Romane erstellt habe: romantische und spannende eBooks von Kerstin Rachfahl. Auch diese Sammlung wird ständig erweitert.

Mark Minasi – ein Leben in der IT

Videoabspielen-MarkAuf der Microsoft Ignite 2015 in Chicago, bekam ich die Gelegenheit ein Interview mit Mark Minasi zu führen. Mark ist ein bekannter Buchautor, Sprecher sowie Consultant zur Microsoft Software und seit 2003 jedes Jahr mit dem Microsoft Most Valuable Professional Award ausgezeichnet worden; sein aktueller Schwerpunkt ist Powershell und da das eine immer wichtigere Rolle in der Cloud spielt, war das Interview eine tolle Gelegenheit mehr über das Thema zu erfahren. Wenn zwei Menschen zusammen kommen, die sich gut verstehen, passiert es schon mal, dass wir das Thema erweitern und so kam es, dass Mark ein wenig Einblick in sein privates Leben gegeben hat, von den Anfängen bis zu den heutigen Herausforderungen in der Cloud.

Seinen ersten Computer kaufte sich Mark am 12. November 1973. Damals noch in der High School, besuchte er gleichzeitig die Saturday University Class mit dem Schwerpunkt Science & Technology. Dort durfte er seine erste Programmiererfahrungen sammeln, mit FOCAL (Forty One Calculator Language), eine Sprache für die damaligen HP Taschenrechner. Die Begeisterung erfasste ihn mit der Vision, was mit einem Computer alles möglich werden kann und das wir es mit dem Code steuern können. Heute, mit den neuen Programmiersprachen, lassen sich eigene Apps entwickeln und dafür gibt es viel coole Ressourcen. Mark vergleicht das Programmieren mit dem Lösen eines Kreuzworträtsel, mit dem Unterschied, dass eine Programmierung am Ende etwas für dich macht, woran du Spaß hast oder das dich bei deiner Arbeit unterstützt.

Für Lehrkräfte empfehle ich die Seite Hour of Code, wo Ressourcen bereitgestellt werden, um Schülern das Thema Programmierung näher zu bringen.

Powershell spielt bei Office 365 eine immer wichtigere Rolle. Obwohl uns inzwischen ein übersichtliches Administrationsportal zur Verfügung steht, sogar als App für Smartphones, gibt es Aufgaben, die sich einfacher mit Powershell lösen lassen. Immer dann, wenn es beispielsweise um eine Automatisierung geht, Massenänderungen für die Benutzer oder komplexere Aufgaben, die häufiger vorkommen; hier ist Powershell das ideale Werkzeug.

Office Graph ist ein Machine Learning Programm, das über den Microsoft Einkauf von Yammer, in Office 365 Einzug gehalten hat. Grob gesagt, sammelt es Signale von unterschiedlichen Programmen, die dann z.B. bei Delve dafür verwendet werden dem Benutzer in einem Dashboard für ihn interessante neue Aktivitäten zu für ihn relevanten Themen automatisch zur Verfügung zu stellen. Dabei lernt Office Graph was für mich relevant ist, durch meine Interaktion, während der Arbeit. Gleichzeitig stellt er eine Schnittstelle zur Verfügung, die ich für die Programmierung meiner Apps verwenden kann. Genau das ist ein nächstes Fun Projekt von Mark, die Schnittstelle von Office Graph mit Powershell anzusprechen.

So cool ich finde, was Office Graph macht und wie es meine Arbeit erleichtern kann, löste es bei mir gleichzeitig auch Bedenken aus. Die Möglichkeiten mit einem Excel Programm Massendaten auszuwerten zeigt, wie mächtig die Software geworden ist und das sollte uns immer bewusst sein. Mark bremste mich bei dem Thema, denn er weiß durch seine frühere Arbeit, wo er Modelle für wirtschaftliche Vorhersagen entwickelt hat, dass ein fundiertes Wissen notwendig ist, um statistische Auswertungen zu erhalten, die aussagekräftig sind. Deshalb finden wir beide es wichtig, dass sich Jugendliche für das Thema Programmierung begeistern können.

Statistiken und ihre Aussagekraft sind ein weiteres spannendes Thema, dass uns auf Abwege gebracht hat. Dabei zitiert Mark die Kernaussagen zweier interessanter Umfragen zur Cloud. Ich lag mit meiner Schätzung richtig, dass etwa 20% der Unternehmen in Zukunft, keine eigene Serverinfrastruktur mehr verwenden werden. Sicherheit hin, Sicherheit her, die Möglichkeiten als kleines Unternehmen, auf einfachem Weg, Enterprise Serverstrukturen über die Cloud zu nutzen, sind genial. Er zitiert aber auch eine Statistik, wo die Gründe benannt sind, weshalb sich Unternehmen entscheiden wieder aus der Cloud auszusteigen.

Mark ist ein Verfechter, dass jedes Unternehmen bei einer in-die-Cloud-Strategie auch ein aus-der-Cloud-Strategie  durchdenken sollte. Spätestens da zeigt sich die Stärke der Microsoft-Lösung, die einen Wechsel von der einen Lösung zu der Anderen möglich macht. Entgegen anderer Cloudlösungen ist halt Microsoft weiterhin ein On-Premise Anbieter. Das Angleichen der Technologie von der Cloud und der On-Premise-Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt, den Microsoft vor allem in den nächsten zwei Jahren mit solchen Produkten wie Azure Stack weiter verfolgen wird. Irgendwann ist es dann egal, wo unsere Systeme laufen und im Idealfall können wir sogar parallel eine Private oder Public Cloud Lösung nutzen.

Kaum sind wir bei Azure angelangt, kommen wir auch zu dem Azure Media Service und damit zu meinem absoluten Lieblingsprodukt Sway. Marks Traum, dass er eines Tages in einen Vortrag geht, sein Smartphone kurz hochhält und dann alle Teilnehmer die Präsentation auf ihrem Telefon zur Verfügung haben, ist Realität. Sway kann aber noch viel, viel mehr.

Auf unserem MVP-Fusion Online Event könnt ihr in meiner Session einen Eindruck von Sway erhalten, aber vor allem Ideen bekommen, wozu es sich alles nutzen lässt. Hier geht es zur Anmeldung für das Online Event.

Schaut Euch das Video an es ist wirklich ein unterhaltsamer Rundumschlag über die neusten Trends in der IT.

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Meine Session: Let´s Sway auf der MVP-Fusion

mvp-fusion_qAm 30.06.2015 findet die kostenlose MVP-Fusion von 17:00 bis 23:00 Uhr statt. Die MVP-Fusion ist ein Online Event an dem Ihr einfach per Skype oder Skype for Business teilnehmen könnt. Ihr müsst Euch hier anmelden, damit ihr eine Einladung erhaltet.

Insgesamt gibt es vier verschiedene Tracks, denen ihr am Abend folgen könnt. Beginnend bei den Developern geht es über die IT-Pros bis zu den Anwendern. Schaut Euch einfach mal die Agenda an. Wir freuen uns auf ein zahlreiches “Erscheinen”.