Videointerview: Martina Grom zu Yammer Identity

Auf unserer Office 365 Konferenz in Köln, die vom 09.01.-10.01.2015 in den Räumlichkeiten von Microsoft stattfand, hatte ich die Gelegenheit ein Videointerview mit Martina Grom zu machen.

MartinaVideoMartina hat zum fünften Mal in Folge den MVP Award für Office 365 erhalten. Ihr Vortrag auf der Konferenz hatten den Inhalt: Yammer Identity. Yammer ist vor zwei Jahren von Microsoft aufgekauft worden. Seitdem wird es mehr und mehr in die Office 365 Welt integriert. Worauf es dann bei der Entscheidung für die Strategie der Benutzeranmeldung ankommt, darüber hat Martina die Teilnehmer informiert.

Yammer

Yammer ist eine Social Plattform für Unternehmen. Ich habe eine Zeit gebraucht, um mich an sie zu gewöhnen, doch mehr und mehr erkenne ich den Vorteil, vor allem im Gegensatz zu den offenen Sozialen Platformen. Was ich vor allem schätze ist die Strukturierung eines Netzwerkes in Gruppen, die Ablage von Dateien, die Lesezeichen und die Kontrolle über die Kommunikation. Wenn wir über Yammer Identity sprechen ist es wichtig zu wissen, dass die Zusammenführung von zwei unterschiedlichen Systemen, Technisch eine große Herausforderung darstellt. Sicherheitsmerkmale spielen hier eine wichtige Rolle und das galt auch für Yammer, von seiner Entstehung an, denn es ist ein soziales Unternehmensnetzwerk, kein öffentliches, dass sich über Werbung finanziert. Gleichzeitig bietet Yammer aber auch die Möglichkeit “öffentliche” zu sein, wie bei unserem Office 365 Community Netzwerk von Microsoft, wo alle Office 365 Kunden partizipieren können, in der Diskussion mit den Produktgruppen von Microsoft und uns MVPs.

Soziale Netzwerke in Unternehmen

Warum überhaupt ein soziales Netzwerk? Menschen sind soziale Wesen und sie tauschen sich gerne aus. Früher geschah das in Unternehmen über Besprechungen, Arbeitsgruppen, gemeinsamen Pausenraum oder Firmenveranstaltungen. Mitarbeiter die ein “wir” – Gefühl für ihr Unternehmen entwickeln sind loyaler, unterstützender, entwickeln eigene Ideen für den Unternehmenserfolg und sind verständnisvoller, wenn eine Schieflage entsteht. Wer im Personalbereich schon mit der inneren Kündigung zu tun hatte oder sich mit der intrinsischen Motivation beschäftigt, weiß wie wichtig es ist, ein Mitarbeiter von Anfang an im Unternehmen auch sozial einzubinden. Hier liegt die Stärke von sozialen Plattformen. Martina erzählt in dem Interview, dass sie in Unternehmen häufig auf die Situation stößt, dass Mitarbeiter eine eigene Gruppe in Facebook gründet hatten, um sich so auszutauschen. So schön das ist, Facebook ist eine offene Plattform, die sich aus Werbung finanziert und eine Steuerung der Kommunikation nur bedingt zulässt. Der Bedarf die öffentliche Diskussion ins Unternehmen zurückzuholen, auf eine interne soziale Plattform, ist groß.

Es macht mir immer besonders viel Spaß mit Martina zu sprechen. Ich schätze nicht nur ihre Fachkompetenz oder ihr Engagement in den sozialen Medien für Office 365, sondern sie ist für mich eine Freundin, an die ich mich jederzeit wenden kann. Martina und Toni führen gemeinsam das Unternehmen atwork. Der Name ist der Inbegriff für ihre Arbeit bei ihren Kunden.

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Das Youtube-Video

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Kerstin Rachfahl

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

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