Videointerview: Die Microsoft Sprecher auf unserer Office 365 Konferenz

Gleich vier Sprecher stellte uns Microsoft für die Office 365 Konferenz, vom 09.-10.01.2015 in Köln, zur Verfügung:

  1. Peter Moy: Keynote The modern Workplace
  2. Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?
  3. Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment
  4. Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

Mit jedem der Sprecher konnte ich ein Videointerview machen. Dafür an dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank. Wie immer waren die Unterhaltungen spannend und ich erhielt viel interessante Gedankenansätze. Vor allem Kim und Anton möchte ich an dieser Stelle nochmals Danken. Ihr merkt in den Videointerviews mein schnelles Reden und das lag wirklich daran, dass sie kurz vor ihrem Vortrag das Interview mit mir gemacht haben. Professionell wie ich finde, um dann Top-fit mit der Session zu starten. Doch schauen wir uns die Themen einmal genauer an.

Peter Moy: Keynote The modern Workplace

PeterMVideoDie Welt wie und wo wir arbeiten veränderten sich, wir leben in einer vernetzten Welt. Peter hat in seinem Vortrag die Einflüsse von Mobilität, Datenanalyse und Unternehmensrichtlinien auf die Arbeitswelt dargestellt und darauf basierend aufgezeigt, wie die Informationen für das Unternehmen, sowohl intern als auch extern, bereitgestellt werden können. So wie ich, ist Peter schon lange in der IT-Welt unterwegs und wenn wir darüber reden, was sich verändert hat, dann schauen für von den Rechenzentrumsbetrieben zu Serverlandschaften, auf das Angebot von Software as a Service. Ein wichtiger Baustein in der Angebotspalette von Microsoft ist die Wahlfreiheit. Das bedeutet der Kunde kann für sich entscheiden, setzet er auf interne Lösungen, gemischte oder externe Angebote, je nachdem um welchen Unternehmensbereich es geht. Dort sieht Peter die Stärken von dem Angebot, das Microsoft seinen Kunden bietet.

Christoph Bollig: Identity Management mit Office 365 – alles easy oder was?

ChristophbVideoWenn es um Identitäten geht, kommen wir immer wieder zurück zum Azure Active Directory. Dort laufen die Fäden zusammen, egal ob es um Office 365, Windows Intune oder Dynamics CRM geht. Es muss einmal ein Cloud Identitäts Management aufgesetzt werden und diese Identität können dann nicht nur alle Microsoft Online Dienste verwenden, sondern auch andere Software as a Service Dienste wie z.B. Dropbox. Insgesamt stehen zur Zeit 2.400 andere Anbieter in dem Portal von Azure und es kommen ständig weitere dazu. Die Herausforderung bei der Überlegung einer Umstellung des Identitäts Management ist: Was ist die autoritative Quelle für die Benutzeridentität im Unternehmen? Bei vielen Unternehmen kann es vorkommen, dass mehrere Quellen existieren. Die Übernahme aus dem Microsoft Active Directory ist die einfachste, aber auch andere Verzeichnisse können angebunden werden. Christoph gibt einen kurzen Ausblick was in Zukunft kommen wird.

Kim Kischel: Office 365 Pro Plus Deployment

KimKVideoKim hat drei Jahre lang Kunden bei dem Deployment nach Office 365 unterstützt. Sie hat also jede Menge praktische Erfahrungen, die sie in ihre Session einbringen kann. Der Schwerpunkt in ihrem Vortrag war die Veränderung eines Office 365 Pro Plus Deployments aufzuzeigen im Gegensatz zu einer Installation über MSI. Ein wichtiger Punkt für die Kunden ist die Realisierung der Installation aus den internen Unternehmensressourcen anstatt aus dem Internet. Genauso hat sie die lizenztechnischen Fragen, die dabei auftreten betrachtet. Sie zeigte wie mit Office 365 auch eine Remote Desktop Lösung im Unternehmen eingesetzt werden kann. Meine Frage worauf ein Kunden besonders achten sollte, beantwortete sie mit der Betrachtung des Updates, da dort nur noch die Deltas geupdatet werden und nicht mehr das gesamte Produkt. Obwohl Office Pro Plus auf den Rechnern der Kunden läuft, also nur für die Installation, die Updates und zur Lizenzbestätigung ab und an einen Internet Verbindung benötigt, gibt es doch anfangs Skepsis gegenüber dem Produkt. Der Gedanke jedoch, dass dies die letzte Migration zu einem Office Produkt ist, überzeugt die Administratoren. Kim hat ein sehr schönes Bild dafür verwendet. Betrachten wir die Migration von Office 2003 zu Office 2007, dann ist das wie wenn ein Bergsteiger vor einem Berg steht und bis an die Spitze kommen muss. Mit Office 365 Pro Plus gehen die Mitarbeiter immer mal wieder eine kleine Stufe einer Treppe herauf. Dafür ist es natürlich wichtig, dass die Schnittstellen zu den externen Anbindungen konstant bleiben. Zuletzt sprechen wir noch ein bisschen über Lizenzen und die Verantwortung der richtigen Lizenzierung, die sich durch Office 365 Pro Plus von dem Kunden hin zu Microsoft verlagert, wenigstens in meinen Augen.

Anton Schweizer: Mobile Device Management mit Office 365

AntonSVideoAnton ist ein alter Hase was Office 365 betrifft. Angefangen hat er bei der Migration von BPOS (Business Productivity Online Suite – basierend auf den 2007 Serversystemen) nach Office 365. Sein Schwerpunkt im Vortrag war das Mobile Device Management (MDM), dass im Laufe des 1. Quartals in den Enterprise Plänen zur Verfügung stehen wird. Der Zugriff von mobilen Geräten auf die Daten des Unternehmens wird Nativ aus dem Portal zentral gesteuert. Ich erzähle von einem Kundenbeispiel, wo ein Unternehmen keine Cloudlösung einsetzen wollte. Aus dem Bedarf der Mitarbeiter heraus, gingen diese dazu über Daten über Dropbox zu bearbeiten. Das Unternehmen verlor so die Kontrolle zu entscheiden, welche Daten und Informationen am Ende des Tages in der Cloud stehen. Es ist also sinnvoll sich als Unternehmen Gedanken darüber zu machen, wo, wann und aus welchem Grund die Mitarbeiter mobile Zugriff auf die Daten benötigen. Wenn wir von dem Mobile Device Management (MDM) sprechen, dann geht es um drei wesentliche Funktionen die im Unternehmen gesteuert werden können.

  1. Nur registrierte Geräte werden zugelassen
  2. Damit einhergehend müssen die Geräte die Unternehmensrichtlinien erfüllen, wie auch immer diese Aussehen
  3. Remote Wipe, also das selektive entfernen von Daten auf den Geräten der Benutzer

Viel Spaß beim Schauen der Videointerviews. Es lohnt sich.

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Kerstin Rachfahl

Kerstin Rachfahl ist Internationale Betriebswirtin (IBS) und eine der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH. Sie ist für den kaufmännischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Ihre Themen in den Blogs sind Cloud Computing und Microsoft Lizenzierung.

Ein Kommentar:

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